| Bagong labas 2008: Walang dating labas. |
{14A-241} Morpheme und Sprechsilben bei Ableitungen mit Affixen
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Die vielen Fälle, bei denen es keinen Konflikt zwischen Morphemgrenzen und Grenzen der Sprechsilben geben kann, wurden oben nicht betrachtet (Beispiel magluto |mag+luto| [mag'lu.toʔ], kausap |ka+usap| [ka'ʔu.sap]).
{14A-2541
}
Wortauslaut [h]
Nach {
Aganan 1999 p.3} besitzen alle Wörter, die nicht
auf einen anderen Konsonanten enden, den Auslaut [h] nach dem letzten Vokal.
Danach gäbe es in der filipinischen Sprache keine Wörter des Baues
KV.KV KVK.KV KVD.KV
Die Tabelle in {14-2.2.3} wäre demnach wie folgt zu ändern.
| __.KVK | __.KVK | __.KVD |
| oo ['ʔo.ʔoh] aga ['ʔa.gah] paa [pa'ʔah] bago ['ba.goh] |
uod [ʔu'ʔod] apat ['ʔa.pat] uwi [ʔu'viʔ] loob [lo'ʔob] laban ['la.ban] bata ['ba.taʔ] |
apoy [ʔa'pɔɪ] bahay ['ba.haɪ] |
| adya [ʔad'jah] gab-i [gab'ʔih] ganda [gan'dah] |
an-an [ʔan'ʔan] aklat [ʔak'lat] akda [ʔak'daʔ] lag-ok [lag ʔok] labnaw [lab'naʊ] lagyo [lag yoʔ] |
akbay [ʔak'baɪ] lakbay [lak'baɪ] |
| ayna
['ʔaɪ.nah] baysa [baɪ'sah] |
aynat
[ʔaɪ'nat] laywan [laɪ'van] |
ay-ay
[ʔaɪ'ʔaɪ] lay-aw ['laɪ.ʔaʊ] sawsaw [saʊ'saʊ] |
Nach auf Vokal auslautenden Stämmen werden die Suffixe -han und -hin verwendet
{15-3.4}.
Es liegt nahe, dies in Zusammenhang mit dem Vorhandensein eines Endlautes
[h] des Wortes ohne Suffix zu sehen. Folgerichtig betrachten
{
Aganan 1999 p.19} die Bildung der Suffixe
-nan und -nin als Lautänderungen (pagpapalit, Beispiel
sala - kasalanan
[ka.sa'la.nan].
{14A-271
}
Behandlung der Buchstabenkombination ng in philippinischen
Wörterbüchern
Traditionell wird in den Philippininen die Buchstabenkombination ng bei alphabetischer
Anordnung wie ein Buchstabe behandelt. Ältere Wörterbücher (z.B. L. J. English
{
LJE})
sind hier konsequent. Sowohl am Wortanfang
wie auch innerhalb des Wortes wird dies streng durchgeführt. Die Reihenfolge ist also
nunot - nga - obalo und panyo - pangit - paod. Leider ist der UP Diksiyonaryo
{
UPD}
hier inkonsequent. Bei ng am
Wortanfang wird die traditionelle Methode beibehalten, also nunot - nga - obalo. Ein ng
im Inneren eines Wortes wird jedoch als zwei getrennte Buchstaben betrachtet, also pandiwa
- pangit - panig.
{14A-272
}
Buchstabieren und Alphabet
In philippinischen Grammatibüchern und im Schulunterricht nehmen Buchstabieren und Alphabet einen breiten
Raum ein (in dem Grammatikbuch {
Santiago Bal 2003} werden diesem
Thema 63 von insgesamt 287 Seiten gewidmet). Es gibt einen Regierungserlass aus dem Jahr 1987, der ein
offizielles Alphabet vorschreibt {
Santiago Bal 2003 p.49 ff.}. Wir halten dieses Alphabet weder für
sachlich richtig noch der filipinischen Sprache angemessen.
Bei {
Romero 2004 vol.1 p.7} und bei {
Alcantara 2006 p.15} werden
filipinische Alphabete dargestellt, die bezüglich der Buchstabennamen unserem Vorschlag sehr ähnlich
sind.
{23-13.1} Betrachtungen zur filipinischen Sprache: Über englische, Tagalog und Filipino Alphabete
{14A-501} Phonologie und Transkription
Wir möchten hier deutlich machen, dass Transkriptionen phonologische Tatbestände nur dokumentieren. Diese Tatbestände existieren bereits unabhängig von einer Transkription.
Diese Bemerkung erscheint uns notwendig, weil wir philippinische Bücher gefunden haben, in denen phonologische Phänomene unter dem Thema Transkriptionen behandelt werden.
{14A-502} Silbengrenzen bei Lehnwörtern
In der filipinischen Orthografie werden bei filipinischen Wörtern Silbengrenzen regelmäßig durch einen Bindestrich angezeigt, wenn die Silbentrennung nicht den orthografischen Erwarungen ohne Bindestrich entspricht (Beispiel <pang-abay> [paŋ'ʔa.baɪ]). Diese Regel könnte ohne Probleme auf orthografisch angepassten Lehnwörter ausgedehnt werden, was zu Schreibungen wie <le-tse-plan> [,le.tse'plan] führen würde.
{14A-511} Internationales Phonetisches Alphabet IPA
Wir verwenden das Internationale Phonetische Alphabet (IPA), das leider in den Philippinen kaum bekannt ist. Für Internetkommunikation besitzen die Zeichen des IPA Unicodes, die dargestellt werden können, wenn der Benutzer eine Schriftart besitzt, die diese Unicodes unterstützt. Dazu gehören: Arial Unicode MS, Lucida Sans Unicode, Lucida Grande, TITUS Cyberbit Basic, Code2000, MV Boli, MS Mincho.
The International Phonetic Alphabet is a phonetic alphabet used by linguists to accurately and uniquely represent each of the wide variety of sounds (phones or phonemes) the human vocal apparatus can produce. It is intended as a notational standard for the phonetic representation of all languages. Most of its symbols are taken from the Roman alphabet or derived from it, some are taken from the Greek alphabet, and some are apparently unrelated to any standard alphabet.
It was originally developed by British and French language teachers (led by Paul Passy) under the auspices of the International Phonetic Association, established in Paris in 1886 (both the organisation and the phonetic script are best known as IPA). The first official version of the alphabet appears in Passy (1888). The alphabet has undergone a number of revisions during its history, including some major ones codified by the IPA Kiel Convention (1989).
The sound-values of the consonants that are identical to those in the Latin alphabet in most cases correspond to usage in most European languages including English. [p], [b], [t], [d], [k], [g], [m], [n], [f], [v], [s], [h], [z], [l], [w]. The vowel symbols that are identical to those in the Latin alphabet ([a], [e], [i], [o], [u]) correspond roughly to the vowels of German, Spanish, or Italian. [i] is like the vowel in piece, [u] like the vowel in food, etc. Most of the other symbols that are shared with the Latin alphabet, like [j], [r], [c], and [y], correspond to sounds those letters represent in other languages. [j] has the sound value of English y in yoke (= German, Scandinavian or Dutch j); whereas [y] has the ancient Greek, Scandinavian, and Old English value of the letter (= Finnish y, German y or ü, French u, or Dutch uu.) The general principle is to use one symbol for one speech segment, avoiding letter combinations such as sh and th in English orthography.
Referenzen:
Wikipedia-Enzyklopädie: Internationales Phonetisches Alphabet (in deutscher Sprache).
Wikipedia Encyclopedia: International Phonetic Alphabet (in englischer Sprache).
Einige US-Autoren sprechen von einem US IPA und einem British IPA. Unter British IPA verstehen sie das IPA; mit US IPA wird ein nationales US-System bezeichnet, das vom IPA abweicht. Einige philippinische Autoren verwenden Zeichen dieses US-Systemes.
Die Betonung wird im IPA angezeigt, indem vor die betonte Silbe das Zeichen ' (ähnlich Apostoph) für Hauptbetonung und , (ähnlich Komma) für Nebenbetonung gesetzt wird. Damit werden automatisch Silbengrenzen angezeigt; eine Silbengrenze ohne Betonungszeichen kann durch . (Punkt) verdeutlicht werden.
{14A-5311
}
Orthografische Ergänzungen bei V.S. Almario
In dem Buch Pag-unawa sa Ating Pagtula von V.S. Almario {
Almario 2006} wird eine besondere
Verwendung der orthografischen Ergänzungen vorgenommen. Diese werden an allen Stellen angebracht, wo die
filipinische Sprache unterschiedliche Wörter besitzt, die ohne Ergänzungen gleich werden. So findet man
dort <lámang>, <pagbása> und
<kayâ>. Da diese Ergänzungen offenbar vorgenommen werden, um
Missverständnisse beim Lesen zu vermeiden (und nicht zur Darstellung der Phonologie), wird die Darstellung
<salitâng> gewählt, was nicht der Phonologie
[sa.li'taŋ] ohne Po [ʔ]
entspricht.
Da vermutlich beabsichtigt ist, diese orthografischen Ergänzungen allgemein einzuführen, könnten diese Bestandteil des allgemeinen Schriftbildes werden. Wenn sie allgemein eingeführt würden, stören sie nicht länger das gewohnte Schriftbild, sondern werden Teil davon. Allerdings wird die Frage der passenden orthografischen Ergänzungen in Wörter- und Lehrbüchern damit nicht gelöst, da sich die bei Almario vorgenommenen Ergänzungen nur auf unterschiedliche Wörter mit ansonsten gleicher Orthografie beschränken.
| Wikang Filipino ni Armin Möller http://www.germanlipa.de/wika/ug_tunog_2K.htm Petsa |