14K Mga Pangabit sa Palatunugan
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Bagong labas 2008:
Walang dating labas. |
{14A-101
}
Filipinische Phonologie
Nach unserer Meinung sollte sich eine Darstellung der filipinischen Phonologie in erster Linie
mit der Phonologie der aus der eigenen Sprache stammenden Wörter befassen (Kernwortschatz). Diese Meinung
ist in den Philippinen umstritten. Um nur ein Beispiel zu nennen: Ein neueres Grammatiklehrbuch
{
Santiago 2003-B} macht keinen deutlichen Unterschied zwischen indigenen Wörtern,
Lehn- und Fremdwörtern und beschreibt vorwiegend, wie spanische und englische Lehn- und Fremdwörter
in die filipinische Sprache eingepasst werden können.
{14A-102} Silben in Wortstämmen
und in abgeleiteten Wörtern
Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen den Regeln, wie Silben zu Wortstämmen verbunden werden, und
den Regeln für die Bildung von abgeleiteten Wörtern. Trotzdem haben wir Unterschiede feststellen können.
Als ein Beispiel führen wir hier die Beziehungen an, die zwischen einem Nasallaut am Silbenende und dem
Anfangskonsonanten der folgenden Silbe bestehen. So sind z.B. Wortstämme mit der Kombination
[_n.j_] nicht ungewöhnlich {14A-2331}, während
bei der Bildung von Ableitungen [_ŋ.j_] vorgezogen wird und keine
Lautänderung zu [_n.j_] erfolgt {14-2.5.2}. Ein weiteres Beispiel ist der Worstamm
duda ['du.da], dessen Bildung
offenbar anderen Regeln gehorcht als denen der Ableitungen (dann müsste der Stamm
dura lauten).
Leider haben wir bisher keine Studien begonnen, diese Unterschiede näher zu untersuchen.
In bestimmten Fällen lassen sich aus den Unterschieden möglicherweise Schlüsse über die Herkunft von
Wortstämmen in der filipinischen Sprache ziehen. Man könnte von der Hypothese ausgehen, dass
Ableitungsbildung stets der filipinischen Phonologie folgt, während bei von anderen Sprachen
übernommenen Wörtern deren phonologische Struktur häufig beibehalten wurde.
{14A-201} Baybayin oder
Alibata
Baybayin oder
Alibata ist ein Alphabet, das in den Philippinen in
vorspanischer Zeit verwendet wurde. Es ist eine Silbenschrift {
Villanueva vol.1 pp.1}. Jeder
Konsonant wird durch ein Zeichen dargestellt. Konsonanten am Silbenende werden nicht dargestellt. Der
Konsonant ohne Zusatzzeichen besagt, dass die Silbe den Vokal a hat, ein Häkchen, Halbkreis o.ä.
über dem Buchstaben bedeutet, dass der Vokal e oder i ist, ein solches darunter zeigt ein
o oder u an. Drei Vokalbuchstaben a, e/i und o/u
werden verwendet, wenn Silben mit einem Vokal (bzw. mit [ʔV_])
beginnen.
Der Name Alibata suggeriert, dass das Alphabet arabischen Ursprunges ist (arif und
bata sind die ersten beiden Buchstaben des arabischen Alphabetes). Davon abweichend, gibt es
begründete Annahmen, dass ein indisches Alphabet über die Malayische Halbinsel nach den Philippinen
gekommen ist.
Diese Schrift war in den Philippinien offenbar verbreitet. Der Katechismus Doctrina Christiana
aus dem Jahr 1593 enthält einen vollständigen Text in Baybayin-Tagalog {W Doctrina Christiana 3}.
Doctrina Christiana en
Lengua Espanola y Tagala
"Ang Doctrina Christiana {
DC}
ang unang aklat na nalimbag sa Pilipinas. Isinulat ito ni P. Domingo de
Nieva noong 1593. May dalawang bersyon ang unang edisyon nito: Isa sa Kastila at Tagalog at isa sa Intsik.
Si P. Juan de Cobo ang may gawa ng nakasulat sa wikang Intsik at si P. de Nieva sa Kastila. Gayunman, may
ilang mananaliksik na nagsabing si P. Juan de Placencia ang talagang may akda ng Doctrina
Cristiana."
Beim Vergleich der Tagalogtexte in lateinischer Schrift und Baybayin konnten wir keine phonologisch
relevanten Unterschiede feststellen. Dem Schriftsystem entsprechend, enthält der Baybayin-Text weniger
phonologisch relevante Information.
{14A-2111} Der glottale Plosiv
[ʔ]
Da wir keinen besonderen Namen für den glottalen Plosiv [ʔ] gefunden
haben, nennen wir ihn Po (nach dem Höflichkeitswort po
['poʔ]).
Po [ʔ] tritt in der filipinischen Phonologie sehr häufig
auf, am Wortanfang, im Wortinneren und am Wortende. In der filipinischen Sprache gibt es (fast?) keine
nackten Silben, d.h. Silben, die mit einem Vokal beginnen (Beispiel isang aklat
[ʔi'saŋ ʔak'lat]). Po übernimmt stets die Funktion
des Konsonanten vor dem Vokal, wenn kein anderer Konsonant dort steht.
- Po am Wortanfang ist sehr häufig.
Beispiele: aral ['ʔa.ral],
alak [ʔa'lak],
akbay [ʔak'bay].
Orthografisch wird es am Wortanfang nicht gekennzeichnet, da einem am Wortanfang geschriebenen
Vokal stets Po vorausgeht.
- Po kann nach einem Vokal am Wortende stehen.
Beispiele: nasa ['na.saʔ],
jedoch nasa ['na.sa].
Orthografisch wird es auch hier nicht gekennzeichnet, die filipinische Orthografie spiegelt
hier die Phonologie nur ungenügend wieder. Wenn, was im normalen Schriftbild nicht der Fall ist,
Zusatzzeichen zur Orthografie gesetzt werden, wird auch
Po kenntlich gemacht {14-5.3}.
- Po kann am Silbenbeginn im Wortinnern stehen.
Beispiele: paa
[pa'ʔa], pag-alis
[pag.ʔa'lis].
Orthografisch wird es nicht angezeigt, wenn die vorangehende Silbe mit Vokal endet. Endet die
vorangehende Silbe mit einem Konsonanten,
so zeigt regelmäßig ein Bindestrich an, dass ein Po zwischen dem Endkonsonanten
und dem Vokal steht. Damit ist deutlich, dass dieser Konsonant noch zur ersten Silbe gehört,
dass also die Silbengrenze hinter ihm liegt.
- Po geht als Glottal keine Konsonatenkombinationen mit anderen Konsonanten ein. Wir haben keine
Quelle gefunden, wo mögliches Zusammentreffen zweier Po diskutiert wird, d.h. ob es so etwas
wie gawain mit der Phonologie
[,ga.waʔ'ʔin] geben kann.
{14A-2112} Laut und Buchstabe
f
Der Laut [f] und der Buchstabe <f> sind
Bestandteil der filipinischen Phonologie (hier unterscheiden sich Tagalog und Filipino). Daher
gibt es keine Gründe mehr, bei der Anpassung von Fremdwörtern eine Lautänderung von
[f] nach [p] vorzunehmen. So bilden wir
fokus statt pokus. Wir gehen nicht so weit, bereits eingebürgerte Lautänderungen
zurückzunehmen, ein Extremfall wäre Finoy statt Pinoy.
{
Almario 2007} verwendet für Land und Leute die Wörter Filipinas und
Filipino.
{14A-2131} Filipinische
Vokale
Die Verwendung der lateinischen Buchstaben für die phonologische Beschreibung der Vokale mag suggerieren,
dass nur diese gespannten Vokale in der philippinischen Phonologie vorkommen. Wir haben nicht
prüfen können (und auch in unseren Quellen wenig Hinweise gefunden), ob andere Vokallaute
vorkommen und ein vollständigeres Schema wie folgt aussehen könnte:
Im Wörterbuch von L.J. English {
LJE} werden Vokale als
Buchstabenwörter des Abakada beschrieben.
e: "Pronounced like e in as in get in English."
Das ist der Laut [ɛ].
u: "Equivalent in sound to Spanish u and to the English
short u, as in put."
Das ist der Laut [ʊ].
Möglicherweise bilden nichtgespannte Vokale Diphthonge {14A-2141}.
{14A-2132} Häufigkeit
filipinischer Vokale
Eine Abschätzung aus unserem Wörterbuch zeigt, dass a der häufigste Vokal der filipinischen
Sprache ist {W Stat-Phon 3}.
Etwas mehr als 50 % der Vokale in filipinischen Wortstämmen entfallen auf a,
etwas mehr als 20 % auf i und etwa je 12 % auf o und u. Mit etwa 1 % ist der Anteil
von e sehr klein. Während a und i ziemlich gleich auf letzte und nichtletzte Silben
verteilt sind, findet sich o fast ausschließlich in der letzten Silbe, während u
in den nichtletzten Silben vorkommt {W Stat-Phon 4.1}.
Da der weitaus überwiegende Teil der Affixe mit a gebildet wird, ist der Anteil der Silben
mit a als Vokal in Texten erheblich höher als 50 %.
Im Vergleich dazu ist das Verhältnis in spanischen Lehnwörtern a:e:i:o:u etwa
40:20:15:20:5.
{14A-2133} Sind o und e
gelehnte Laute in der filipinischen Phonologie?
Die Vokale o und u ergänzen sich in der filipinischen Phonologie. Das betrifft ihr
Vorkommen in Silben {14-2.3.5}, aber auch
Lautänderungen {14-2.5.5}. Mit o werden
keine Affixe gebildet (mit u auch nur eines). Für viele
Philippinen gehört ein Ersetzen aller Laute o durch u zur Sprache "der alten Zeit",
z.B. in Kinofilmen. Dies alles kann zu der Annahme leiten, dass u der
ursprüngliche philippinische Vokal sei und o ein gelehnter Laut sei.
Das häufige Vorkommen von o in der letzten Silbe filipinischer Stammwörter
macht diese Annahme jedoch unwahrscheinlich. Außerdem gibt es auch filipinische Stämme, die o
in der ersten Silbe enthalten {14A-2351}.
1525 listet Antonio Pigafetta {*} einige Wörter einer
philippinischen Sprache (vermutlich Bisayas) auf, er verwendet lateinisch-italienische Orthografie. Dort
werden o und u unterschiedlich verwendet. Beispiele sind
<boho> (buhok),
<ilon> (ilong),
<sico> (siko),
<coco> (kuko),
<pusut> (pusod),
<tuhud> (tuhod),
<babuy> (baboy),
<monoch> (manok),
<mutiara> (mutya).
{*} Antonio
Pigafetta: Italiener, nahm an der Weltreise des Magellan 1519 - 1522
teil. Veröffentlichte 1525 darüber das Werk Primo Viaggo Intorno al Mondo
{
Pigafetta}
In der Doctrina Christiana wird orthografisch zwischen den Vokalen o und u
unterschieden {W Doctrina Christiana 4}.
Beispiele sind <lupa>, <bukod>, <kun>, <buhay> und
<mo>, <otos>, <kalibogan>, die bezüglich o jedoch nicht
der heutigen Phonologie entsprechen.
Weniger deutlich ist die Situation bezüglich
e und i, da der Vokal e selten in filipinischen Stämmen auftritt (und niemals
in Affixen). Beispiele sind e,
tae. In der Liste von Pigafetta kommt e nur
selten vor wie in <tube> (tubo),
i häufiger.
Falls o und e gelehnte Laute sind, besitzt die ursprüngliche Sprache nur drei
Vokale. Dies würde eine sehr starke Beschränkung der menschlichen Lautbildungsmöglichkeiten bedeuten.
Ferner ist anzumerken, dass im Indonesischen / Malayischen e und o Laute vorhanden
sind.
{14A-2141} Phonetik der filipinischen
Diphthonge
In unseren Quellen haben wir wenig über filipinische Diphthonge gefunden, so dass die nachfolgenden
Angaben möglicherweise verbesserungsbedürftig sind. Wir wiederholen zunächst das Schema der Diphthonge
(in orthografischer Darstellung):
Diphthonge finden sich in etwa 4 % der Silben von filipinischen
Stammwörtern {W Stat-Phon 3}, weitaus
häufiger in der letzten Silbe. Weit überwiegend werden Diphthonge mit a gebildet.
Nachfolgend ein Versuch einer phonetischen Beschreibung der einzelnen Diphthonge. Dabei verwenden wir
die Darstellung, dass Diphthonge aus zwei Vokalen bestehen (Beispiele aus {
Oxford}: bite
[bʌɪt], ice
[ʌɪs], cow [kaʊ]).
Eine alternative Darstellung ist, einen Diphthong als Kombination von Vokal
und Halbvokal zu betrachten (Beispiele aus {
Paz 2003}: bite
[bajt], ice
[ajs], cow [khaw]; die
Beispiele wurde von uns an IPA angepasst).
- ay
Häufigster Diphthong.
Der Diphthong entspricht phonetisch gut dem deutschen bleiben, mein oder englischem my, kite
und kann beschrieben werden mit [aɪ] oder möglicherweise
mit [ʌɪ].
Beispiele abay
['ʔa.baɪ],
akbay [ʔak'baɪ],
alay ['ʔa.laɪ],
anay ['ʔa.naɪ],
antay [ʔan'taɪ],
aray [ʔa'raɪ],
atay [ʔa'taɪ],
away ['ʔa.vaɪ],
ay ['ʔaɪ],
aywan
[ʔaɪ'van] ...
In einigen Fällen kann der Hiatus [a.ʔi] zum Diphthong
[aɪ] verschmolzen werden (Beispiel
kaibigan [kaɪ'bi.gan],
seltener [ka.ʔi'bi.gan]).
- aw
Vorkommen häufig.
Der Diphthong entspricht phonetisch gut dem deutschen Haus, Bau oder englischem
house und kann beschrieben werden mit [aʊ].
Beispiele agaw
['ʔa.gaʊ],
araw ['ʔa.raʊ],
ayaw ['ʔa.jaʊ],
babaw ['ba.baʊ],
banlaw [ban'laʊ],
batingaw
[ba.ti'ŋaʊ],
bayaw [ba'jaʊ],
dalaw ['da.laʊ],
daw ['daʊ],
dilaw [di'laʊ] ...
- ey
Vorkommen sehr selten. Phonetisch entspricht der Diphthong gut englischem same und kann daher
mit [eɪ] beschrieben werden. Beispiel
[ka'meɪ] (siehe unter
iy), häufiger in spanischen und englischen Lehnwörtern wie
reyna ['reɪ.na]
oder keyk ['keɪk].
- iw
Vorkommen selten. Der Diphthong beginnt etwa mit [i] oder
[ɪ] und
endet etwa mit [u] und könnte daher als [iu]
oder [ɪu] beschrieben werden.
Beispiele aliw
[ʔa'lɪu],
baliw [ba'lɪu],
daniw ['da.nɪu],
giliw ['gi.lɪu],
paksiw [pak'sɪu],
sisiw ['si.sɪu].
- iy
Vorkommen sehr selten (oder gar nicht). Beispiel kami'y,
kasi'y.
Es bestehen Zweifel, ob iy als Diphthong betrachtet werden kann. Falls ja, ist seine
mögliche Umschreibung [iɪ]. Einige Muttersprachler wandeln
kami'y phonetisch ab, um es von kami zu unterscheiden. Sie machen Gebrauch
davon, dass i und e phonetisch getauscht werden können
{14-2.5.7} und bilden
[ka'me aɪ], das zu einem "echten" Diphthong
[ka'meɪ] zusammengezogen werden kann.
- oy
Vorkommen weniger häufig. Der Diphthong entspricht phonetisch gut dem deutschen heute und dem
englischen
toy, join und kann beschrieben werden mit [ɔɪ].
Beispiele abuloy
[ʔa'bu.lɔɪ],
apoy [ʔa'pɔɪ],
baboy ['ba.bɔɪ],
kahoy ['ka.hɔɪ],
langoy
[la'ŋɔɪ],
tukoy ['tu.kɔɪ],
tuloy [tu'lɔɪ],
unggoy [ʔuŋ'gɔɪ]
- uy
Vorkommen sehr selten. Der Diphthong entspricht
phonetisch etwa dem deutschen pfui und kann beschrieben werden mit
[uɪ].
Beispiel aruy [ʔa'ruɪ].
Die Diphthonge nehmen eine Zwischenstellung zwischen einer Kombination von zwei Vokalen
[VV] und einer Kombination von Vokal mit Konsonant
[VK] ein. Dies wird deutlich, wenn ein mit Diphthong auslautendes
Wort vor einem der Kurzwörter daw/raw oder din/rin steht.
| |
| [1] | ay | [VK] | Nasa bahay daw si Ate. Ate ist
angeblich im Haus. |
| [2] | [VK] [VV] | Namatay rin ang asawa niya.
Namatay din ang asawa niya. Seine Frau ist auch tot. |
| [3] | aw | [VK] | Ayaw din niyang kumain. Er will auch
nichts essen. |
| [4] | [VV] | Ayaw raw niyang kumain.
Angeblich will er nichts
essen. |
| [5] | iw | [VK] [VV] | Paksiw daw
ang gusto niya. Paksiw raw ang gusto niya.
Angeblich möchte er Paksiw. |
| [6] | [VK] [VV] | Paksiw rin ang gusto
niya. Paksiw din ang gusto niya. Er möchte auch Paksiw. |
| [7] | oy | [VK] | Adobong baboy daw ang hapunan namin.
Angeblich ist Adobo vom Schwein unser Abendessen. |
| [8] | [VV] | Adobong baboy rin ang hapunan
nila. Ihr Abendessen ist auch Adobo vom Schwein. |
| Oft ist die Meinung der Muttersprachler geteilt, welcher Form der Vorzug zu
geben ist. Wichtig ist hier, dass jeweils beide Formen verwendet werden können und daher als
grammatikalisch zu betrachten sind. | |
Gelegentlich werden Zweifel geäußert, ob die filipinische Sprache Diphthonge besitzt
{
Romero vol.1 p.7}. Wir haben jedoch an verschiedenen Stellen deutliche Unterschiede zu anderen
Lautkombinationen gefunden, die nach unserer Meinung den besonderen Begriff Diphthong
rechtfertigen (Beispiel {14-3.1 [2 6]}).
{14A-2311} Hiatus in filipinischen
Wortstämmen
| |
| [1] | Hiatus aa |
daan [da'ʔan],
gaan [ga'ʔan],
laan [la'ʔan],
paa [pa'ʔa],
saad [sa'ʔad],
salaan [sa.la'ʔan],
taal [ta'ʔal],
taan ['ta.ʔan],
taas [ta'ʔas] |
| [2] | Hiatus ae |
babae [ba'ba.ʔe],
daeng [da'ʔeŋ],
paet [pa'ʔet],
tae ['ta.ʔe] |
| [3] | Hiatus ai |
bait [ba'ʔit],
daig [da'ʔig],
hain ['ha.ʔin],
kain ['ka.ʔin],
kaing [ka'ʔiŋ],
laing ['la.ʔiŋ],
nais ['na.ʔis],
pait [pa'ʔit],
saing ['sa.ʔiŋ] |
| [4] | Hiatus ao |
bao ['ba.ʔo],
baon ['ba.ʔon],
baon [ba'ʔon],
bilao [bi'la.ʔo],
gaod ['ga.ʔod],
kamao [ka.ma'ʔo],
maong [ma'ʔoŋ],
tao ['ta.ʔo],
taob [ta'ʔob],
taon [ta'ʔon] ... |
| [5] | Hiatus au | Nicht gefunden. |
| [6] | Hiatus ee |
leeg [le'ʔeg] |
| [7] | Hiatus ea, ei, eo und eu | Nicht gefunden. |
| [8] | Hiatus ii |
biik [bi'ʔik],
diin [di'ʔin],
giit [gi'ʔit],
liit [li'ʔit] |
| [9] | Hiatus ia, ie, io und iu | Nicht gefunden. |
| [10] | Hiatus oa | Sehr selten: Boak, boal
{ UPD
boal} |
| [11] | Hiatus oe | Nicht gefunden. |
| [12] | Hiatus oi | Sehr selten: boil
{ UPD
boil} |
| [13] | Hiatus oo |
bagoong [ba.go'ʔoŋ],
doon [do'ʔon],
ginoo [gi.no'ʔo],
loob [lo'ʔob],
look [lo'ʔok],
noo [no'ʔo],
nood [no'ʔod],
noon [no'ʔon],
oo ['ʔo.ʔo],
pook [po'ʔok],
totoo [to.to'ʔo] |
| [14] | Hiatus ou | Nicht gefunden. |
| [15] | Hiatus ua |
luad [lu'ʔad],
uang (uwang)
[ʔu'ʔaŋ] |
| [16] | Hiatus ue | Nicht gefunden. |
| [17] | Hiatus ui |
bituin [bi.tu'ʔin] |
| [18] | Hiatus uo |
buo [bu'ʔoʔ],
buod [bu'ʔod],
suot [su'ʔot],
tuod [tu'ʔod],
tuos [tu'ʔos] |
| [19] | Hiatus uu | Nicht gefunden. | |
In Ableitungen mit auf a endenden Präfixen und den Suffixen -an und -in finden
sich regelmäßig Hiatus-Bildungen. Weiterhin entsteht Hiatus durch Silbendoppelung.
| |
| [20] | Hiatus aa |
maaga [ma'ʔa.ga],
alagaan
[ʔa.la'ga.ʔan]
mag-aaral
[mag.ʔa.ʔa'ral] |
| [21] | Hiatus ai |
kailangan
[ka.ʔi'la.ŋan],
kusain [ku'sa.ʔin]
In einigen Fällen kann der Hiatus [a.ʔi]
zum Diphthong [aɪ] verschmolzen
werden (Beispiel kaibigan
[kaɪ'bi.gan],
seltener [ka.ʔi'bi.gan]). |
| [22] | Hiatus au |
kausap [ka'ʔu.sap]
| | [23] | Hiatus ea, ee und ei | Nicht gefunden. |
| [24] | Hiatus ia | kasarian
[ka.sa.ri'ʔan] |
| [25] | Hiatus ii |
hatiin [ha'ti.ʔin]
iiwanan
[,ʔi.ʔi'va.nan] |
| [26] | Hiatus oa, oi und oo | Nicht gefunden. |
| [27] | Hiatus ua | dinuguan
[di.nu.gu'ʔan] |
| [28] | Hiatus ui | haluin
[ha'lu.ʔin] |
| [29] | Hiatus uu | mag-uusap
[mag,ʔu'ʔu.sap] | |
{14A-2331} Auf Nasallaute folgende
Silben in Wortstämmen
| |
| [1] | Stämme mit [_m.b_] |
gagamba [ga.gam'ba],
halimbawa [ha.lim'ba.vaʔ],
hambing [ham'biŋ],
kambal [kam'bal],
kambing [kam'biŋ],
kembot ['kem.bot],
lambanog [lam.ba'nog],
lambat [lam'bat],
lambing [lam'biŋ],
lambot [lam'bot] ... |
| [2] | Stämme mit [_m.p_] |
dampot [dam'pot],
himpapawid [him.pa.pa'vid],
himpil [him'pil],
impok [ʔim'pok],
kampi [kam'pi],
lampa [lam'pa],
lampas [lam'pas],
palumpong [pa.lum'poŋ],
pampang [pam'paŋ],
sampal [sam'pal] ... |
| [3] | Stämme mit [_m.andere_] |
lamlam [lam'lam],
tamlay [tam'laɪ],
tamtam [tam'tam]
Ableitung: animnapu
[,ʔa.nim.na'puʔ] |
|
| [4] | Stämme mit [_n.d_] |
banda [ban'da],
bundok [bun'dok],
dalandan [da'lan.dan],
ganda [gan'da],
handa [han'daʔ],
handog [han'dog],
hindi [hin'diʔ],
kundi ['kun.diʔ],
kundiman [kun'di.man],
landas [lan'das] ... |
| [5] | Stämme mit [_n.l_] |
alinlangan
[,ʔa.lin'la.ŋan],
banlaw [ban'laʊ],
hinlalato [hin.la'la.to],
kanlong [kan'loŋ],
linlang [lin'laŋ],
unlad [ʔun'lad] |
| [6] | Stämme mit [_n.s_] |
bansa [ban'saʔ],
bansag [ban'sag],
bunso [bun'soʔ],
bunsod [bun'sod],
kalamansi [ka.la.man'siʔ],
lansak [lan'sak],
lansangan [lan'sa.ŋan],
minsan ['min.san],
pansin [pan'sin],
punso [pun'so],
salansan [sa.lan'san] |
| [7] | Stämme mit [_n.t_] |
anta [ʔan'ta],
antas [ʔan'tas],
antay [ʔan'taɪ],
antok [ʔan'tok],
bantas [ban'tas],
bantay [ban'taɪ],
bantog [ban'tog],
bintang [bin'taŋ],
binti [bin'tiʔ] |
| [8] | Stämme mit [_n.j_] |
anyaya
[ʔan.ja'jaʔ],
anyo [ʔan'joʔ],
banyaga [ban'ja.gaʔ],
binyag [bin'jag],
ganyak [gan'jak],
inyo [ʔin'jo],
kanya [kan'ja] |
| [9] | Stämme mit [_n.andere_] |
an-an [ʔan'ʔan],
kunwa ['kun.vaʔ],
manhid [man'hid],
sanhi [san'hiʔ].
Ableitung:
paumanhin [pa.ʔu.man'hin], |
|
| [10] | Stämme mit [_ŋ.g_] |
bangga [baŋ'gaʔ],
banggit [baŋ'git],
hangga [haŋ'ga],
hinggil [hiŋ'gil],
inggit [ʔiŋ'git],
langgam [laŋ'gam],
langgas [laŋ'gas],
linggo [liŋ'go],
mangga [maŋ'ga],
munggo [muŋ'go] ... |
| [11] | Stämme mit [_ŋ.k_] |
angkas [ʔaŋ'kas],
angkin [ʔaŋ'kin],
angkop [ʔaŋ'kop],
bangka [baŋ'ka],
bangkal [baŋ'kal],
langka [laŋ'kaʔ],
lingkod [liŋ'kot],
lungkot [luŋ'kot],
pangkat [paŋ'kat],
sangkap [saŋ'kap] ... |
| [12] | Stämme mit [_ŋ.andere_] |
anghang
[ʔaŋ'haŋ],
rangya [raŋ'jaʔ],
tanghal
[taŋ'hal] | |
{14A-2341} Gleiche Silben
in filipinischen Wortstämmen
| |
| [1] | b | baybay
[baɪ'baɪ],
bitbit [bit'bit],
budbod [bud'bod],
bugbog [bug'bog],
bukbok [buk'bok] |
| [2] | d | dagdag [dag'dag],
damdam [dam'dam],
dikdik [dik'dik] |
| [3] | g | gasgas [gas'gas],
gawgaw [gaʊ'gaʊ] |
| [4] | h | hadhad
[had'had] |
| [5] | k | kiskis [kis'kis],
kuko [ku'ko],
kuskos [kus'kos] |
| [6] | l | laglag [lag'lag],
lamlam [lam'lam] |
| [7] | m n | Nicht gefunden (mama
['ma.maʔ], nana
['na.naʔ]). |
| [8] | [ŋ] <ng> |
nganga
[ŋa'ŋa] |
| [9] | p | pampang
[pam'paŋ],
paypay [paɪ'paɪ],
pitpit [pit'pit],
puspos [pus'pos] |
| [10] | s | sagsag [sag'sag],
saksak [sak'sak],
sawsaw [saʊ'saʊ],
saysay [saɪ'saɪ],
siksik [sik'sik],
sipsip [sip'sip],
suksok [suk'sok],
suso ['su.so] |
| [11] | t | tadtad [tad'tad],
tamtam [tam'tam],
tastas [tas'tas],
tingting [tiŋ'tiŋ],
tistis [tis'tis],
tugtog [tug'tog],
tunton [tun'ton],
tuto ['tu.to] |
| [12] | [j] <y> |
Nicht gefunden (yaya
['ja.jaʔ]). | |
Mit Ausnahme von suso und tuto ist in allen obigen Beispielen die
zweite Silbe betont.
{14A-2351} o und u in
filipinischen Stammwörtern
Die folgende Liste von Beispielen enthält möglicherweise Lehnwörter, Ableitungen und Zusammensetzungen,
die als solche nicht deutlich erkennbar sind.
| |
| [1] | o in nichtletzter Silbe (außer Hiatus) |
bohol [bo'hol],
saranggola [sa.raŋ'go.la],
tinola [ti'no.la],
totoo [to.to'ʔo] |
| [2] | Hiatus oo |
bagoong [ba.go'ʔoŋ],
doon [do'ʔon],
ginoo [gi.no'ʔo],
loob [lo'ʔob],
look [lo'ʔok],
noo [no'ʔo],
nood [no'ʔod],
noon [no'ʔon],
oo ['ʔo.ʔo],
pook [po'ʔok],
totoo [to.to'ʔo] |
| [3] | Sonstiger Hiatus oV | Nicht gefunden. |
| [4] | Diphthong mit o |
abuloy [ʔa'bu.lɔɪ],
apoy [ʔa'pɔɪ],
baboy ['ba.bɔɪ],
kahoy ['ka.hɔɪ],
langoy [la'ŋɔɪ],
tukoy ['tu.kɔɪ],
tuloy [tu'lɔɪ],
unggoy
[ʔuŋ'gɔɪ] |
| [5] | o am Wortende |
abo [ʔa'bo],
ako [ʔa'ko],
alimango [ʔa.li'ma.ŋo],
anino [ʔa'ni.no],
anito [ʔa'ni.to],
ano [ʔa'no],
apo [ʔa'po],
aso ['ʔa.so],
bago ['ba.go],
bagyo [bag'jo] ... |
| [6] | [oʔ] am Wortende |
anyo [ʔan'joʔ],
baho ['ba.hoʔ],
bigo [bi'goʔ],
bugho [bug'hoʔ],
bulalo [bu.la'loʔ],
bunso [bun'soʔ],
buo [bu'ʔoʔ],
dugo [du'goʔ],
duro ['du.roʔ],
ginto [gin'toʔ] ... |
| [7] | Sonstiges o in letzter Silbe |
abot [ʔa'bot],
agos ['ʔa.gos],
ahon ['ʔa.hon],
angkop [ʔaŋ'kop],
anod ['ʔa.nod],
antok [ʔan'tok],
apog ['ʔa.pog],
bakod ['ba.kod]
ayon ['ʔa.jon],
ayos ['ʔa.jos] ... |
|
| [8] | u in nichtletzter Silbe (außer Hiatus) |
abuloy [ʔa'bu.lɔɪ],
bituin [bi.tu'ʔin],
bubong [bu'boŋ],
bubuyog [bu'bu.jog],
budbod [bud'bod],
buga [bu'ga],
bugbog [bug'bog],
bugho [bug'hoʔ],
bugtong [bug'toŋ],
buhat ['bu.hat] ... |
| [9] | Hiatus uo |
buo [bu'ʔoʔ],
buod [bu'ʔod],
suot [su'ʔot],
tuod [tu'ʔod],
tuos [tu'ʔos] |
| [10] | Hiatus uu | Nicht gefunden. |
| [11] | Sonstiger Hiatus uV |
bituin [bi.tu'ʔin],
luad [lu'ʔad],
uang (uwang) [ʔu'ʔaŋ]
| | [12] | Diphthong mit u |
aruy [ʔa'ruɪ] |
| [13] | u am Wortende |
datu ['da.tu],
naku [na'ku:]
(Ableitung.) |
| [14] | [uʔ] am Wortende |
sampu [sam'puʔ] |
| [15] | Sonstiges u in letzter Silbe |
balut [ba'lut],
bangus [ba'ŋus],
kung [kuŋ],
yung
[juŋ] | |
Zur Ergänzung einige Lehnwörter:
| |
| [16] | o in nichtletzter Silbe |
adobo [ʔa'do.bo],
bola ['bo.la],
bote ['bo.te],
doktor [dok'tor],
goma ['go.ma],
goto ['go.to],
hototay [ho'to.taɪ],
kamote [ka'mo.te],
kimona [ki'mo.na],
kompost ['kom.post] ... |
| [17] | u in letzter Silbe |
asul [ʔa'sul],
ataul [ʔa.ta'ʔul],
bus ['bus],
ketsup ['ket.sup],
potasyum [po'tas.jum],
tisyu ['tis.ju] |
|
{14A-2361} d und r in
filipinischen Stammwörtern
Die folgende Liste von Beispielen enthält möglicherweise Lehnwörter, Ableitungen und Zusammensetzungen,
die als solche nicht deutlich erkennbar sind.
| |
| [1] | [d_] d als Wortanlaut |
daan [da'ʔan],
daeng [da'ʔeŋ],
daga [da'gaʔ],
dagat ['da.gat],
dagdag [dag'dag],
daglat [dag'lat],
dahan ['da.han],
dahil ['da.hil],
dahon ['da.hon],
daig [da'ʔig] ... |
| [2] | [_V.d_] d als Silbenanlaut nach Vokal |
adarna [ʔa'dar.na],
adiya [ʔa.di'ja],
duda ['du.da] |
| [3] | [_K.d_] d als Silbenanlaut nach
Konsonant |
akda [ʔak'daʔ],
banda [ban'da],
bundok [bun'dok],
dagdag [dag'dag],
daigdig [da.ʔig'dig],
dikdik [dik'dik],
ganda [gan'da],
hagdan [hag'dan],
handa [han'daʔ],
handog [han'dog] ... |
| [4] | [_d._] d als Silbenauslaut in
nichtletzter Silbe |
budbod [bud'bod],
hadhad [had'had],
hadlang [had'laŋ],
kidlat [kid'lat],
madla [mad'laʔ],
padyak [pad'jak],
sadlak [sad'lak],
sadya [sad'jaʔ],
tadtad [tad'tad],
tudling [tud'liŋ] |
| [5] | [_d] d am Wortende |
agad [ʔa'gad],
alagad [ʔa.la'gad],
alulod [ʔa.lu'lod],
anod ['ʔa.nod],
babad ['ba.bad],
bahid ['ba.hid],
bakod ['ba.kod],
batid [ba'tid],
bayad ['ba.jad],
bilad [bi'lad] ... |
|
| [6] | [r_] r als Wortanlaut |
rabaw [ra'baʊ],
rangya [raŋ'jaʔ] |
| [7] | [_V.r_] r als Silbenanlaut nach Vokal |
aral ['ʔa.ral],
arap ['ʔa.rap],
araw ['ʔa.raʊ],
aray [ʔa'raɪ],
ari ['ʔa.riʔ],
aruy [ʔa'ruɪ],
barik ['ba.rik],
baro ['ba.ro],
buro ['bu.ro] ... |
| [8] | [_K.r_] r als Silbenanlaut nach
Konsonant |
Nicht gefunden. |
| [9] | [_r._] r als Silbenauslaut in nichtletzter
Silbe |
adarna [ʔa'dar.na] |
| [10] | [_r] r am Wortende |
Nicht gefunden. | |
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