11 Kurzwörter

11-1 Einleitung

Wir verstehen unter Kurzwörtern (katagạ) die Gesamtheit der Wörter, die keine Phrasen sein oder bilden können {15-5.1 (4)}. Hinzu kommen die Wörter, die von der Fähigkeit, eine Phrase zu sein oder zu bilden, in der aktuellen Situation keinen Gebrauch machen. Zur ersten Gruppe zählen die Allein- und Funktionswörter; die letztere Gruppe bilden Pronomen mit enklitischem Verhalten. Damit haben die Kurzwörter die Eigenschaften, keine Attribute besitzen und nicht als Interklitbezugswort dienen zu können.

Kurzwörter sind demnach keine morphologische Wortart; zu ihnen gehören

Mit Ausnahme von einigen Präpositionen, SA-Präpositionen und Konjunktionen sind Kurzwörter morphologisch kurz, d.h. ein- oder zweisilbig.

Am Ende dieses Kapitels in Abschnitt {11-8} beschreiben wir Konstruktionen, bei denen Nicht-Kurzwörter eine Art enklitisches Verhalten besitzen (Sprung aus dem Subjekt).


11-2 Proklitische Kurzwörter

Wie der Name besagt, müssen proklitische Kurzwörter (untagạ, Schlüssel {../PC}) regelmäßig vor ihrem Bezugswort stehen; zu ihnen gehören:

Die meisten proklitischen Funktionswörter sind bezüglich der gesamten Phrase proklitisch [1 3 4]. Die Artikel haben ein Substantiv als Bezugswort, vor dem sie - von Ausnahmen abgesehen [2b] - unmittelbar stehen müssen [2a]. Zu den proklitischen Alleinwörtern gehört nichtkanonisches ang [6], das wir als Adverb betrachten {2-2.5}. Phrasenproklitische Kurzwörter stehen vor wortproklitischen Kurzwörtern, es heißt ang mga und nicht mga ang [7]. Da wir die Konjunktionen als proklitische Kurzwörter ausschließen, gibt es vermutlich in der filipinischen Sprache keine proklitischen Kurzwörter, die sich auf den gesamten (Teil-) Satz beziehen.

 
[1]Kinain ko ang manggạ. Ich aß die Mango.
[2][a] Hinọg na mga manggạ ang meryẹnda ng bata. Reife Mangos sind der Imbiss des Kindes. [b] Mga matatamịs na manggạ. Süße Mangos. {8-7.1 (2)}
[3]Makakausap silạ ukol sa kanyạng mga sinusulat. Sie werden über das sprechen können, was sie schreibt. [{13A-5213 Σ}]
[4]Dali-dal  siyạng lumipạd patungo sa grupo ng mga pabo at nagpakilala bilang kauri  ng mga itọ. {W Äsop 3.2.1} Eilends flog sie (die Krähe) zu der Gruppe der Pfauen und führte sich als einer von denen auf.
[5]... at halos araw-araw na ng silạng nagkikita. {W Suyuan 5.5} ... und nun trafen sie sich beinahe jeden Tag.
[6]At ang tạnging habol lamang ay ang kaginhawaang makakamit sa piling ng matandạ. Und das einzige Streben war, an der Seite des Alten ein sorgenfreies Leben zu erreichen. {2A-253 Σ}
[7]Itinutok niyạ ang mga matạ sa estero. {W Anak ng Lupa 3.7} Er richtete seine Augen auf den Kanal.

11-2.1 Bestimmungswörter

(1) Bestimmungswörter (panandạ) stehen in Funktionsphrasen, um deren syntaktische Funktion anzuzeigen. Sie besitzen keinen semantischen Inhalt, oder dieser tritt weit hinter die syntaktischen Funktion zurück. Sie alle sind Funktionswörter und mehrheitlich proklitische Kurzwörter.

Die proklitischen Bestimmungswörter sind ang, ay, ng, sa und nang, die als Markierer der Funktionsphrasen dienen (panandạ ng parirala, Schlüssel {MS}, {MP}, {MC}, {MA} und {M0} {*}). Wir identifizieren sie so sehr mit den dazugehörigen Phrasen, dass wir ng und sa zur Definition der Objunktphrase bzw. der Adjunktphrase heranziehen. ang ist das Bestimmungswort des Subjekts und ay das des Prädikats. nang wird als Bestimmungswort für Disjunktphrasen verwendet. Die Ligatur als Bestimmungswort der Subjunktphrase hat abweichendes Verhalten und wird in in Abschnitt {11-4} gesondert behandelt.

{*}   Im Allgemeinen verzichten wir auf die Anzeige des Bestimmungswortes im Schlüssel der Funktionsphrase. Um in besonderen Fällen auf das Vorhandensein oder das Fehlen des Bestimmungswortes hinweisen zu können, wählen wir Darstellungen wie {P-A(MA)=P-N(MA.PP)} für sa akin oder {P-S([MS])=P-N(A/Na ..)} in Guru si Bert. Wird das Bestimmungswort der Funktionsphrase mit einem Wort der Inhaltsphrase verschmolzen, zeigen wir dies in besonderen Fällen in der Inhaltsphrase, z.B. {P-C=P-N(MC.A/Na N/Na} in Sombrero ni Bert.

(2) In den entsprechenden Kapiteln über Subjekt, Objunkt und Adjunkt haben wir die Verwendung der Bestimmungswörter mit Nominalphrasen betrachtet. Die dort auftetenden Besonderheiten möchten wir hier nochmals verdeutlichen. Die erste betrifft Nominalphrasen mit den Artikeln si und sinạ. Für ang, ng und sa gilt eine Sonderregel, die besagt, dass diese Bestimmungswörter und auch si und sinạ unverändert bleiben, wenn ein vorangestelltes Attribut Bestimmungswort und Artikel trennt [1-3]. Die zweite Besonderheit sind Konstruktionen mit den Pluralformen der Demonstrativpronomen, für die Ähnliches gilt [5-7].

Prädikate mit ay erfüllen diese Sonderegeln ebenfalls, da ay mit si, sina und Demonstrativpronomen kompatibel ist [4 8]. Für Subjunkte und Disjunkte sind diese Regeln gegenstandslos, da die entsprechenden Formen nicht gebildet werden (siehe jedoch {8-7.4 [7 8]}).

 
[1]Ang iyaking si Roxanna at ang tọmboy na si Gretchen. { LIW 10 Abril 2006 p. 9} Die heulsusige Roxanna und die lesbische Gretchen. {2-4.1 [9]}
[2]Anạk ng namatạy na si Nimfa. {W Suyuan 5.1} Das Kind der verstorbenen Nimfa. {3-2.1 [3]}
[3]Para sa mabaịt na si Gina ang aklạt. Das Buch ist für die brave Gina. {4-4.1 [7]}
[4]Ang aking panganay ay matangkạd na si Pedro. Mein Ältester ist der große Pedro. {2-4.2 [7]}
[5]Hind mo na kailangang bilangin ang mga iyạn. {W Samadhi 4.3} Du brauchst das nicht zu zählen. {2-4.1 [8]}
[6]Hind silạ maaaring magsulat ng laban sa pagmamalabịs ng mga itọ o laban sa mga layunin ng mga itọ ... {W Manunulat 3.3} Sie konnten nichts gegen deren Grausamkeiten (der US-Amerikaner) oder gegen deren Absichten schreiben ... {3-2.1 [8]}
[7]Hind siyạ hihing ng tulong sa mga itọ, naisaloọb niyạ. {W Unawa 3.8} Sie wird bei ihnen (ihren Eltern) nicht um Hilfe bitten, nahm sie sich fest vor. {4-4.1 [10]}
[8]Ang mga anạk ko ay mga itọ. Meine Kinder sind die da. {2-4.2 [8]}

Alle Bestimmungswörter sind einsilbig. Nur sa bildet eine Wortfamilie.


11-2.2 Vergleich der Bestimmungswörter

Die Bestimmungswörter werden für die unterschiedlichen Funktionsphrasen verwendet. Dementsprechend sind Unterschiede des Verhaltens der Bestimmungswörter zu beobachten.


11-3 Enklitische Kurzwörter und Konstruktionen

Enklitische Konstruktionen spielen in der filipinischen Sprache eine wichtige Rolle {11A-301 Θ}. Enklitsche Kurzwörter (hutagạ, Schlüssel {../EC}) stehen nach ihrem Bezugswort an einer zweiten Position {11-3.2}. Zu den enklitischen Kurzwörtern zählen Adverbien {10A-211} und einige Konjunktionen. Hinzu kommen NG- und ANG-Pronomen, die sich ähnlich wie enklitsche Kurzwörter verhalten können. Enklitische Konstruktionen bezeichnen wir vereinfachend als Enklite {*}.

{*} Wir verwenden diesen Ausdruck, um offen zu lassen, ob es sich um Phrasen oder Kurzwörter handelt.

Zwischen zwei Phrasen kann die Bedingung einer unmittelbaren Nachbarschaft bestehen. Durch das Einfügen von enklitischen Kurzwörtern zwischen diese Phrasen wird in der filipinischen Sprache die unmittelbare Nachbarschaft nicht verletzt.


11-3.1 Einfache enklitische Konstruktionen und Interklit

Wir unterscheiden zwei Gruppen von Enkliten, einfache enklitische Konstruktionen und Interklitkonstruktionen {11A-311 Θ}. Beiden Gruppen ist gemein, dass sie ein Bezugswort (salitạng makatukoy) besitzen. Darunter verstehen wir das Wort, das die Positionierung des Enklits bestimmt; Bezugswort ist ein syntaktischer Begriff. Eine enge semantische Beziehung zwischen Enklit und Bezugswort braucht nicht zu bestehen.

In anderem Zusammenhang verwenden wir den Begriff Bezugswort ({13-5.3.1}, salitạng kaugnạy) für das Kernwort der Phrase, auf die sich eine Phrase oder ein Teilsatz bezieht. Dort besteht eine syntaktische und semantische Verbindung. Innerhalb einer Phrase verwenden wir den Begriff Kernwort ({1A-201}, salitạng pang-ubod).

11-3.1.1 Einfache enklitische Konstruktionen

(1) Wir sprechen von einer einfachen enklitischen Konstruktion (yaring hutagạng payạk), wenn das Enklit eine syntaktische und semantische Beziehung zum vorangehenden Bezugswort besitzt, jedoch keine Beziehung zu dem folgenden Wort bzw. der folgenden Phrase [1]. Einfache enklitische Konstruktionen werden ohne Ligatur gebildet. Enklitische Konjunktionen stehen wie alle Konjunktionen unabhängig im Satz, sie stehen an zweiter Position im Satz. Wir betrachten diese Enklite als einfach enklitisch [2].

 
[1]Malakị na ng || akọ, isạng ganạp na dalaga nang matatalọs. {W Material Girl 3.5} Ich war jetzt wirklich schon groß, eine erwachsene Frau, die weiß, wo es langgeht.
[2]Di man || kamị nakapag-uusap alạm kong masayạ din siyạ. {W Material Girl 3.9} Obwohl wir nicht darüber sprachen, wusste ich, dass auch sie glücklich war. (Di als Kurzform von hindi ist kein Kurzwort, sondern kann als Bezugswort für das enklitische Kurzwort man dienen. man ist stets enklitisch.)
Weitere Beispielsätze {11A-3111}.

(2) Argumente werden in der Regel dem prädikativen Verb nachgestellt. Sind ANG- oder NG-Pronomen Argumente des Verbs als Subjekt oder Objunkt, so zeigen sie einfaches enklitisches Verhalten [3 4]. Ihr enklitisches Bezugswort ist das prädikative Verb (obwohl es für das Subjekt nicht dessen Kernwort ist). Ähnliches gilt für Objunkte, die attributiv einem Substantiv zugeordnet sind [6].

(3) Enklite wie in [1 2] werden von Adverbien und Konjunktionen gebildet, sie sind stets Kurzwörter und Alleinwörter und bilden keine Phrasen. Demgegenüber betrachten wir Pronomen als Inhaltswörter, die Phrasen bilden. Diese Eigenschaft bleibt in einfachen enklitischen Konstruktionen weitgehend erhalten [6a|b]. Deutlich wird dies nur in den wenigen Fällen, in denen das Enklit ein Attribut besitzt [7-9]. Fehlen diese Attribute, verhält sich das enklitische Pronomen weitgehend wie ein Alleinwort. Das wird deutlich, wenn mehrere dieser Enklite zusammentreffen, da in diesen Fällen die Regeln für enklitische Kurzwörter {11-3.3} und nicht die Regeln für Argumente, die Phrasen sind, befolgt werden [3 4|5] {6-2.2 (4)}.

 
[3]Dinadalaw niyạ akọ araw-araw. Er besucht mich jeden Tag. {P-C P-S} {*}
[4]Dinadalaw ka ba rin niyạ araw-araw? Besucht er dich auch jeden Tag? {P-S D/EC D/EC P-C}
[5]Dinadalaw ba ng bata ang lola araw-araw? Besucht das Kind jeden Tag die Großmutter? {D/EC P-C P-S}
[6][a] Kapatịd ko. [b] Kapatịd ni Maria. Mein (Marias) Bruder.
[7]Panggastos sa pagkain naming dalawạ. Das Geld für Essen von uns beiden.
[8]Pag-aralan nating mga bata ang Alemạn. Lasst uns Kinder Deutsch lernen.
[9]Sariwa pa rin sa alaala ko ang kabataan namin ng kapatịd ko. {W Laruang Krus 3.1} Frisch ist in meiner Erinnerung noch die Kindheit von mir und meiner Schwester.
{*} Wir behalten des Schlüssel {P-S} für das Subjekt bei, obwohl es hier möglicherweise keine Phrase ist.

(4) {Θ} Unmittelbar nachgestellte Objunktphrasen betrachten wir ebenfalls als einfache enklitische Konstruktionen im weiteren Sinn, auch wenn sie nicht mit einem Enklit (NG-Pronomen) gebildet werden [10 11]. Zwischen dem Bezugswort des Objunktes und der "unmittelbar" nachgestellten Objunktphrase können enklitische Kurzwörter stehen [12] (sie bilden eine weitere einfache enklitische Konstruktion). Zwei Objunktphrasen können unmittelbar aufeinander folgen, auch sie sind als einfache enklitische Konstruktionen anzusehen [13]. Satz {11-3.1.3 [3]} ist keine einfache enklitische Konstruktion, da zwischen Bezugswort und Objunkt eine andere Phrase steht.

 
[10]Aklạt ng kapatịd ko. Das (ein) Buch meines Bruders. {3-1}
[11]Sino ang kumain ng manggạ? Wer hat die Mango gegessen? {3-1}
[12]Pauw na akọ ng bahay nang may mapạnsin akọ. {W Piso 3.1} Ich ging nach Hause, als mir etwas auffiel.
[13]Gustọng kumain ng bata ng manggạ. Das Kind möchte gern Mangos essen. {6-7.2}
Diese komplizierte Beschreibung trägt der Tatsache Rechnung, dass es Ausnahmen von der Regel gibt, dass eine Objunktphrase unmittelbar ihrem Kernwort folgt.

11-3.1.2 Interklitkonstruktionen

(1) Neben den einfachen enklitischen Konstruktionen gibt es eine weitere Gruppe von Konstruktionen mit Enkliten, die wir als Interklit bezeichnen. Hier ist das Bezugswort des Enklits nicht das Kernwort der Phrase [1 2]. Das Enklit steht vor dem Kernwort der Phrase, zu der es gehört; es folgt einem Bezugswort an zweiter Stelle, zu dem es oft nur eine syntaktische und keine direkte semantische Beziehung besitzt [2]. Somit entsteht eine Konstruktion, die aus drei Elementen besteht mit dem Enklit in der Mitte, was den Namen Interklit erklärt.

Bezugswort   Enklit   Kernwort

Ist das Enklit das Subjekt des Satzes [3] {11-3.2 (3)}, so bildet es allein das Subjekt, und ein folgendes Kernwort kann nicht zum Subjekt (also nicht zur gleichen Phrase) gehören. Trotzdem besitzt auch diese Konstruktion drei Elemente mit dem gleichen Schema wie oben, da das das Subjekt bildende Enklit mit dem folgenden dritten Element (in der Regel dem Kernwort des Prädikats) semantisch eng verbunden ist.

(2) In Interklitkonstruktionen sind Pronomen keine Inhaltswörter, die Phrasen bilden, sondern Alleinwörter. Es gelten stets die Regeln für die Reihenfolge von enklitischen Kurzwörtern {11-3.3}. In einigen Fällen kann eine Phrase mit Pronomen als Kernwort gespalten werde in ein Pronomen, das als Kurzwort den Interklit bildet, und in einen "kernlosen Phrasenrest" [4a 5].

 
[1]Gustọ sana niyạng magịng magandạ ang araw niyạ ... Sie wünschte sich einen angenehmen Tag ... {8A-413 Σ}
[2]Mayroọn akọng naisip na paraạn kung papaano nating gagawịn iyọn. {W Äsop 3.1.2} Ich habe mir einen Weg ausgedacht [ich besitze einen ausgedachten Weg], wie wir das machen können. (papaano und natin sind semantisch nur über gagawin verbunden.)
[3]Mayroọn akọng naisip na paraạn kung papaano nating gagawịn iyọn. {W Äsop 3.1.2} Ich weiß einen Weg, wie wir das machen können.
[4][a] Paano silạ nagkaayos na dalawạ? { LIW 26 Disy 2005} [b] Paano nagkaayos silạng dalawạ? [+] Wie sind die beiden miteinander ausgekommen?
[5]Wal kamịng permanẹnteng tirahan ni Inạ. Mutter und ich haben keine feste Wohnung. {8A-903 Σ}

(3) Interklitkonstruktionen kommen in der filipinischen Sprache sehr häufig vor; sie können den syntaktischen Aufbau des Satzes erheblich beeinflussen. Daher widmen wir ihnen die Abschnitte {11-6...}.


11-3.1.3 Zusammenfassung

Steht ein Enklit nach dem Kernwort der Phrase, so wird regelmäßig eine einfache enklitische Konstruktionen gebildet. Das Enklit muss unmittelbar nach dem Kernwort vor anderen Bestandteilen der Phrase stehen [1 2]; demnach ist [3] keine enklitische Konstruktion. Ein möglicher Interklit kann gebildet werden, auf die Bildung kann jedoch verzichtet werden [4].

 
[1][a] Binigyạn ni Lola ng pera ang mga bata. [b] Binigyạn silạ ni Lola ng pera. [c] Binigyan ni Lola ng pera sila. Großmutter gab den Kindern (ihnen) Geld. (Sätze [1c 2c] sind ungrammatikalisch, da eine einfache enklitische Konstruktion stets gebildet werden muss.)
[2][a] Binigyạn ni Lola ng pera ang mga bata. [b] Binigyạn nito ni Lola ang mga bata. [c] Binigyan ni Lola nito ang mga bata. Großmutter gab den Kindern (ihnen) Geld.
[3]Opisyạl na sinimulạn ang proyẹktong itọ ng Sentro ng Wikang Filipino, Sistemang UP noọng 1995 sa pamumuno ni Virgilio S. Almario. {W Javier 3.4} Offiziell ist dieses Projekt vom Zentrum für Filipinische Sprache, UP System im Jahr 1995 unter Leitung von V.S.A. begonnen worden. (Das Subjekt steht zwischen dem Verb und dem Objunkt ng Sentro ... Almario, also ist letzteres keine einfache enklitische Konstruktion {3-1 [6]}.)
[4][a] Kanino nagbigạy nito ang lola? [++] [b] Kanino nito nagbigạy ang lola? [+] Wem hat die Großmutter es gegeben? (In Satz [4a] wird auf de Bildung eines Interklits verzichtet {11-6.2 [7]}.)

Zusammenfassend können wir sagen, dass einfache enklitische Konstruktionen eine unmittelbare Nachstellung des Enklits verursachen, während in interklitischen Konstruktionen das Enklit die zweite Position einnimmt.


11-3.2 Positionierung von Enkliten

(1) Enklite stehen unmittelbar nach ihrem Bezugswort. Dieses kann das Kernwort der Phrase sein, zu der das Enklit gehört (einfache enklitische Konstruktion {11-3.1.1}). Steht vor dem Kernwort der Phrase, zu der das Enklit gehört, ein geeignetes Bezugswort, so kann nach diesem das Enklit stehen (Interklitkonstruktion {11-3.1.2}). Nur Inhaltswörter können Bezugswort sein. Jedoch sind nicht alle Inhaltswörter geeignet, als Bezugswort zu dienen. Näheres dazu in {11-6.1}.

(2) Eine Gruppe von Enkliten gehören einer Phrase an, die sie nicht verlassen können [1b|c|d]. Daher nehmen sie eine zweite Position in dieser Phrase an [2-4] ('second position clitics'). Eine Folge davon ist, dass Enklite in einem Satz an verschiedenen Positionen stehen können [1a]. Häufig ist dies nicht sichtbar, da in vielen Fällen das Bezugswort und das Enklit dem am Satzanfang stehenden Prädikat angehören. So stehen das oder die Enklite in diesen Fällen nur "zufällig" an zweiter Position im Satz.

In den Sätzen [5-7] beziehen sich die Enklite auf den ganzen Satz (Adverbinterklit in [5], Subjektinterklit [6 7]). Sie stehen daher an zweiter Position im Satz.

 
[1][a] Nakita ko ang bago nilạng bahay. [++] [b] Bago nilạng bahay ang nakita ko. [0] [c] Bago ko nilang bahay ang nakita. [d] Bago nilang bahay ko ang nakita. Ich habe ihr neues Haus gesehen. (In Satz [1a] bildet ko eine einfache enklitische Konstruktion mit dem Prädikat nakita, während nila einen Interklit in der Nominalphrase mit Kernwort bahay bildet. Satz [1b] ist grammatikalisch, wird aber wegen des Objunktpronomens am Satzende weniger akzeptiert {8-4.1 (4)}. Die Sätze [1c 1d] sind ungrammatikalisch, weil das enklitische Pronomen ko seine Phrase verlässt.)
[2][a] Kumustạ ang lola ng kapitbahay? [b] Namatạy daw ang lola nilạ. Wie geht es der Großmutter des Nachbarn? Man sagt, sie sei gestorben. (Das Hörensagen des Adverbs daw bezieht sich auf das Prädikat namatay.)
[3][a] Sino ang namatạy sa bahay na iyọn? [b] Namatạy ang lola nilạ daw. Wer ist in dem Haus dort gestorben? Man sagt, ihre Großmutter sei gestorben. (Das Hörensagen des Adverbs daw bezieht sich auf das Subjekt ang lola nila.)
[4]Daratịng siyạ bukas pa. Er kommt erst morgen.
[5]Sabi ng Nanay ko, dapat daw ingatan ko ang pera. {W Piso 3.4} Meine Mutter sagte immer, man muss gut mit Geld umgehen. (Das enklitische Adverb daw bezieht sich semantisch auf den ganzen Satz, eine Zuordnung zu dapat allein gibt keinen Sinn. Das enklitische Adverb steht als Interklit an zweiter Position im Satz.)
[6]Araw-araw namạn po akọng nagsisipịlyo. Ich putze mir doch jeden Tag die Zähne (zum Zahnarzt gesprochen). (Das enklitische Kurzwort naman gehört zur Disjunktphrase araw-araw naman und steht daher vor den Subjektinterklit-Kurzwörtern po ako (siehe (3)), so dass nur scheinbar zweisilbiges naman vor einsilbigem po steht.)
[7]Ipaglalabạ sana kitạ ng iyọng damịt, ngunit wal akọng sabọn. Ich möchte (würde) dir gern deine Sachen waschen, aber ich habe keine Seife. (sana gehört als einfache enklitische Konstruktion offenbar zur Verbphrase und steht daher vor dem einfachen enklitischen Subjekt/Objunkt kita.)

(3) Eine besondere Betrachtung erfordern ANG-Pronomen, die das Subjekt bilden und enklitisches Verhalten besitzen. Das Subjekt ist dem Satz zugeordnetet, gehört also keiner Phrase an. Daher kann sich ein ANG-Pronomen mit enklitischem Verhalten als Subjekt frei im Satz bewegen und stets die zweite Position nach dem ersten Bezugswort im Satz einnehmen (in Fällen wie {11-6.1 (3)} nach der ersten vollständigen Phrase).


11-3.3 Reihenfolge von enklitischen Kurzwörtern

Häufig kommen mehr als ein enklitisches Kurzwort an der gleichen Stelle im Satz zu stehen, und dann gibt es eine festgelegte Reihenfolge nach folgenden Regeln:

  1. Einsilbige Kurzwörter kommen vor zweisilbigen Kurzwörtern [1b 2].
  2. Unter den einsilbigen Kurzwörtern gilt die KA-NA-BA Regel, die lautet: Einsilbiges Pronomen vor einsilbigem Adverb vor Interrogativadverb ba [1a 3 4].
  3. Das Höflichkeitswort po, ho ist in der Regel entweder das erste oder das letzte der einsilbigen Kurzwörter, damit es nahe bei der angesprochenen Person stehen kann [5 6].
  4. Die aspektalen Adverbien na, pa stehen vor anderen einsilbigen Adverbien [7].
  5. Das Kurzwort daw, raw steht zwischen einsilbigem Adverb und Interrogativadverb, kann aber auch nach letzterem stehen (KA-NA-DAW-BA oder KA-NA-BA-DAW) [8a|b].
  6. Im Allgemeinen steht zweisilbiges NG-Pronomen vor zweisilbigem ANG-Pronomen [9]. In Sätzen mit Aktivverb kann die Reihenfolge umgekehrt sein, so dass dann statt einer syntaktischen Regel die semantische Regel Täter vor Tatobjekt gilt [10a|b].
  7. Zweisilbiges Pronomen steht häufig vor zweisilbigem Adverb, aber die umgekehrte Reihenfolge ist ebenfalls gebräuchlich [11a|b].
  8. Falls ohne die Kurzwörter eine Ligatur stehen könnte, so wird diese dem letzten Kurzwort angehängt [12|13] {11-4.2}.
  9. Es ist jedoch zunächst zu prüfen, welche Wörter als Kurzwörter zusammengehören. Falls nicht, gelten die Reihenfolgeregeln nicht, wie silạ in [6], akọ in [7] und natin in [14] zeigen.

Dazu einige Beispiele, weitere im Anhang {11A-331}:

 
[1][a] Kumain ka na. [b] Oo, kakain na akọ. Iss jetzt! Ja, ich werde jetzt essen. [c] Mukhạng matagạl niyạ nang kakilala si Tan Sua. {W Nanyang 3.2} Anscheinend kennt Tan Sua sie schon lange (ist Tan Sua bereits ihr langer Bekannter). (Satz [1c] ist die einzige Ausnahme von dieser Regel, die wir gefunden haben.)
[2]Manatili ka muna rito ... Bleib erst hier ...
[3]Kumain ka na ba? Hast du schon gegessen?
[4]Lininis mo pa ba ang mesa? Hast du den Tisch schon sauber gemacht?
[5]Kumain na ba po kayọ? Haben Sie schon gegessen?
[6]Silạ po ba ay guro? Sind Sie Lehrer?
[7]Malakị na ng akọ, isạng ganạp na dalaga nang matatalọs. {W Material Girl 3.5} Ich war jetzt wirklich schon groß, eine erwachsene Frau, die weiß, wo es langgeht.
[8][a] Kaya mo ba daw dalhịn yung supot? [b] Kaya mo daw bang dalhịn yung supot? Kannst du - hat (Mutter) gesagt - die Tüte tragen?
[9]Hind ko alạm kung kanino niyạ itọ ibinibigạy. {W Angela 3.1} Ich weiß nicht, wem sie das gibt.
[10][a] Hind nilạ kamị naghanap. [++/0] [b] Hind kamị nilạ naghanap. [++/+] Wir haben sie nicht gesucht.
[11][a] Kaya niyạ yatang dalhịn yung supot. Vielleicht kann er diese Tasche tragen. [b] Saạn p kay akọ makakakuha ng puso ng saging? {W Gubat 3.4} Können Sie mir vielleicht sagen, wo ich eine Bananenknospe bekommen kann?
[12]Gustọng marinịg ng bata ang kuwẹnto. Das Kind möchte die Geschichte hören.
[13]Gustọ ko pong marinịg ang kuwẹnto ninyọ, Lolo. {W Prutas 3.1} Ich möchte gern deine Geschichte hören, Großvater.
[14]Sa bahay ng kaibigan natin ka pupuntạ. Du wirst zu dem Haus unseres Freundes gehen.

{Θ}   Obige Regeln zeigen folgendes Prinzip der Reihenfolge:

  1. Phonologisch-morphologischer Aufbau (einsilbig vor zweisilbig).
  2. Morphologische Wortart (Pronomen vor Adverbien).
  3. Syntaktische Funktion (Objunkt vor Subjekt).
  4. Semantische Funktion (Täter vor Tatobjekt).

11-4 Die Ligatur

(1) Als Bestimmungswort der Subjunktphrase haben wir die Ligatur (Schlüssel {L} bzw. {.. .L}, pang-angkọp, englisch 'linker' oder 'ligature') in Kapitel {5-1 ff.} beschrieben. Ihre Besonderheit ist, dass sie semantisch eine Stufenfunktion anzeigt und ihrer Phrase vor- oder nachgestellt werden kann. Wir haben sie daher als interklitisch bezeichnet. Ist das Subjunkt Argument eines Verbes, so können "an der Stufe" Phrasen eingeschoben werden {6-7.4 [3-6]}.

Beim Interpotenzial wird die Ligatur an das Ende einer Phrase geschoben {10-4.1.1 (1)}, wir betrachten dieses Verhalten vergleichbar mit dem nach Kurzwörtern {11-4.2}.

(2) Die Ligatur wird weiterhin zur Anbindung von Ligatursätzen verwendet {13-5.3}. Hier ist eine Nachstellung der Ligatur in der Regel nicht möglich. Wir sehen eine deutliche syntaktische und semantische Verwandtschaft der Ligatur in Subjunkten und in Teilsätzen {11A-401 }.

(3) Daneben gibt es in der filipinischen Sprache zwei weitere Verwendungen der Ligatur, die nicht offensichtlich mit Subjunktphrasen und Stufenfunktion in Verbindung gebracht werden können. In beiden Fällen zeigt die Ligatur keine Stufe an, sondern verbindet zwei unterschiedliche Strukturen auf gleichem syntaktischen Niveau.

(3a) Bei der Bildung von Existenzphrasen wird eine Ligatur verwendet {4-3.1}. Sie wird als -ng Form dem Existenzwort angehängt, das als SA-Präposition das Funktionswort der Existenzphrase ist, und steht somit vor der Nominalphrase, die die Inhaltsphrase der Existenzphrase bildet. Die Existenzwörter können als Interklitbezugswörter dienen; in diesen Fällen wird die Ligatur zum (letzten) Kurzwort des Interklits verschoben. Nur das verkürzte Existenzwort may erhält keine Ligatur und kann nicht als Interklitbezugswort dienen.

(3b) In {5-3.5} haben wir dargestellt, dass eine Ligatur verwendet wird, wenn nach Disjunktphrasen enklitische Kurzwörter oder Interklitpronomen stehen.

(4) {Θ}  Wir gehen davon aus, dass es sich in allen Fällen (1-3) um die gleiche Ligatur handelt (also keine Homomorphie vorliegt). Das Verhalten ist stets gleich, wenn Kurzwörter in Verbindung mit der Ligatur stehen {11-4.2} {11-6.3}. Dass in den Fällen (3) die -ng Form der Ligatur verwendet werden kann und verwendet wird, führen wir auf das phonologische Umfeld zurück. Andererseits mag die Tatsache, dass stets die -ng Form verwendet werden kann, die Ligatur in (3a) ermöglicht haben. Die Ligatur in (3a 3b) kann nicht zwingend der vorangehenden oder nachfolgenden Struktur zugeordnet werden, sie ist auch diesen Fällen interklitisch.

Obwohl die Funktion der Ligatur in den Fällen (3a) wenig und in (3b) nicht deutlich ist, ordnen wir sie uneingeschränkt den Bestimmungswörtern und damit den Funktionswörtern zu.

Die Morpholologie der Ligatur wird im nächsten Abschnitt {11-4.1} beschrieben.


11-4.1 Morphologie der Ligatur

Die Ligatur besteht aus dem angehängten Morphem -ng (das nach Vokal [1b 2a 3b 5b], Po [ ʔ ] [2b] oder -n Endung [3a] steht, wobei Po [ ʔ ] oder -n der Endung wegfallen) oder dem separaten Wort na (das nach Konsonantendung außer Po [ ʔ ] oder -n steht [1a 4a 4b]), {14-2.5.8.3}. Angehängtes -ng und separates Wort na haben die gleiche Funktion.

Statt der -ng Form kann die na Form verwendet werden. Davon wird oft bei Eigennamen Gebrauch gemacht wird, um die Namen nicht morphologisch ändern zu müssen ([5a], jedoch Mariang Makiling). Ligatursätze, insbesondere längere, werden häufig mit na eingeleitet, auch wenn -ng phonologisch zulässig wäre, vermutlich, um den Ligatursatz deutlicher zu trennen {13-5.3 (1)}.

Das Wort na der Ligatur ist morphologisch dem Adverb na gleich, hat aber syntaktisch und semantisch nichts mit diesem zu tun {11A-701}. Es gibt Wörter, denen Stamm auf -ng endet, dieses -ng ist nicht mit dem der Ligatur zu verwechseln [4].

 
[1]magandạ - bulaklạk[a] Bulaklạk na magandạ. [b] Magandạng bulaklạk. Die schöne Blume.
[2]maikl [mʌ.ʔɪk'lɪʔ] - pạlda [a] Pạldang maikl.[b] Maiklịng [mʌ.ʔɪk'lɪŋ] pạlda. Der kurze Rock.
[3]balọn - bago[a] Balọng bago.[b] Bagong balọn.Der neue Brunnen.
[4]gulọng - bilọg[a] Gulọng na bilọg.[b] Bilọg na gulọng. Das runde Rad.
[5]si Pedro - matalino[a] Si Pedro na matalino. [b] Matalinong si Pedro.Der gescheite Pedro.
In den Beispielen [1-5] ist das Subjunkt ein attributives Adjektiv, das ein Substantiv ergänzt.

11-4.2 Enklitische Kurzwörter und Ligatur

In Abschnitt {11-4} haben wir dargestellt, dass die Ligatur interklitisches Verhalten zeigt. Diese Eigenschaft führt zu besonderem Verhalten, wenn die Ligatur bei enklitischen Kurzwörtern zu stehen kommt. Besitzt das Bezugswort des enklitischen Kurzwortes (das ist das vorangehende Wort) eine Ligatur, so wird diese zu dem enklitischen Kurzwort verschoben [1a|b 2b|c 3a|b]. Dabei kann eine weggelassene na Ligatur als -ng Form gebildet werden [2a|c]. Stehen mehrere enklitische Kurzwörter zusammen, so erhält das letzte die Ligatur [4]. Dadurch bleibt die enge Beziehung zwischem Bezugswort vor dem Kurzwort (bzw. den Kurzwörtern) und dem ersten Wort nach dem Kurzwort erhalten. In diesen Fällen muss die -ng Form der Ligatur verwendet werden. Die meisten enklitischen Kurzwörter erfüllen eine phonologische Bedingung. Sie enden auf Vokal, -n oder Po [ ʔ ] und erlauben somit die -ng Form der Ligatur. Nach den wenigen Kurzwörtern mit anderen Endungen (Beispiele daw, lang) entfällt die Ligatur, eine Bildung mit dem getrennten Wort na ist nicht möglich [5] {11A-421}.

Da einfache enklitische Konstruktionen keine Ligatur besitzen, so wird durch das Einfügen eines enklitischen Kurzwortes keine Ligatur gebildet [6a|b|c]. Das ist erklärlich, da das Kurzwort zu dem voranstehenden Wort in enger Beziehung steht und nicht notwendigerweise zum nachfolgenden. Abweichend verhalten sich Disjunkte. Sie besitzen keine Ligatur, können jedoch eine erhalten, wenn nach ihnen ein enklitisches Kurzwort gesetzt wird [7] {5-3.5}.

 
[1][a] Mahạl na kaibigan ko! [0] [b] Mahạl kong kaibigan! Mein lieber Freund!
[2][a] Ayaw kumain ng bata. [b] Ayaw na kumain ng bata. [c] Ayaw nang kumain ng bata. Das Kind mag nicht (mehr) essen. (In [2b] ist na eine Ligatur, in [2c] ein enklitisches Adverb.)
[3][a] Walạng pera. [b] Wal nang pera. Kein Geld (mehr).
[4]Kaya mo daw bang dalhịn yung supot? Kannst du - hat (Mutter) gesagt - die Tüte tragen?
[5]Kaya mo daw dalhịn yung supot. Man hat gesagt, dass du die Tüte tragen kannst.
[6][a] Kinain ng bata ang kanin. [b] Kinain na ng bata ang kanin. [c] Kinain na niyạ ang kanin. Das Kind hat den Reis (schon) gegessen.
[7][a] Halos apat na sieglo nang sinisikap sinupin ang bokabulạryo ng ating wika. [b] Halos apat na sieglo sinisikap ... Seit fast vier Jahrhunderten wird (schon) daran gearbeitet, den Wortschatz unserer Sprache zu sammeln. (nang in [7a] ist enklitisches Adverb mit angeschlossener Ligatur.) {5A-311 [3] Σ}
Weitere Beispiele {11-3.3}.

11-5 Sonstige Kurzwörter

Sonstige Kurzwörtern sind die Alleinwörter, die nicht enklitisch und nicht deutlich proklitisch sind. Eine Anzahl dieser Wörter stehen aus semantischen Gründen fast regelmäßig am Phrasen- oder Teilsatzanfang, dieses Verhalten betrachten wir nicht als "deutlich proklitisch". Zu dieser Restgruppe der Kurzwörter gehören:


Die filipinische Sprache von Armin Möller   http://www.germanlipa.de/filipino/sy_taga_1.htm
18. April 2010 / 13. Oktober 2013

Die filipinische Sprache - Ende 11 Kurzwörter (Datei 11/1)

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