2A Anhang zu Prädikat und Subjekt

{2A-101}   Verwendung des Begriffes paniyak für das Subjekt

In der traditionellen filipinischen Grammatik wurde das Wort simuno für Subjekt verwendet, und zwar ausschließlich für diesen syntaktischen Begriff. Dieses Wort ist nicht sehr zutreffend, wenn man es im Sinne von pasimuno ng kilos 'Auslöser der Tätigkeit' betrachtet; es steht dann dem Subjekt im Aktivsatz zu nahe.

In der neueren Grammatik wurde das Wort simuno durch paksạ ersetzt. Die allgemeine Bedeutung des Wortes paksạ ist 'Gesprächsgegenstand'. Damit wurde das gleiche Problem wie in der englischen Sprache mit dem Wort 'subject' geschaffen, das u.a. zwei Bedeutungen besitzt ('subject of a clause' als syntaktischer Begriff und pinag-uusapan 'subject of a story' als semantischer Begriff). Ein Beispiel für das Missverständnis von semantischem und syntaktischem paksạ findet sich bei { Nolasco 2006 p. 4}, wo zehn Teilsätze den gleichen Gesprächsgegenstand (pinag-uusapan) besitzen, aber keiner diesen als grammatisches Subjekt (paksạng pampalaugnayan) besitzt.

Bei { Schachter 1972 p. 60} wird der Begriff 'subject' durch 'topic' ersetzt: 'One of the chief distinctions between the Tagalog topic and the English subject is that the topic never expresses a meaning of indefiniteness while a subject may or may not.' (vgl. auch { Katagiri 2006}).

Zur Vermeidung der oben angeführten Schwierigkeiten bilden wir das Wort paniyạk für das grammatische Subjekt wegen dessen Bestimmtheit (katiyakạn) in der filipinischen Sprache. Ein alternativer Begriff ist nakafokus (oder in Tagalog-Orthografie <nakapokus>). Da aber das grammatische Subjekt nicht immer im Fokus des Verbs steht (Tausch von Prädikat und Subjekt {2-2.3}), ist dieser Begriff nicht gut geeignet. Ein neutraler Begriff wäre 'ANG-Phrase', der wiederum den Nachteil hat, dass es 'ANG-Phrasen' ohne ang gibt und Nicht-Subjektphrasen mit ang {2-2.5}.


{2A-102}   Verblose Prädikate in der filipinischen Sprache

(1) Die filipinische Sprache besitzt keine Verben, die Verben wie 'sein' oder 'to be' in indoeuropäischen Sprachen entsprechen. Dort erfüllen diese mehrere Funktionen. Syntaktisch schaffen sie in jedem Satz ein finites Verb. Da sie finite Formen sind, erlauben sie eine Kongruenz im Satz {13-4.3 Θ}. Hinzu kommt eine semantische Funktion, indem sie eine zeitliche Zuordnung schaffen ('Ich war krank, bin aber wieder gesund.').

Die filipinische Sprache besitzt Nicht-Verbprädikate. Um hier eine zeitliche Zuordnung zu schaffen, stehen eine Anzahl Möglichkeiten offen, von denen in folgender Priorität Gebrauch gemacht wird:

 
[1]Hind na siyạ mul pang babaịt sa akin. Er wird nicht mehr so nett zu mir sein. {VA00/F/fs}
[2]Noọn mabaịt siyạ sa akin. Damals war er nett zu mir.{D}
[3]Hind na siyạ mul pang magiging mabaịt sa akin. Er wird nicht mehr so nett zu mir sein.{VA00/F}

(2) {Θ} Wegen der Möglichkeit, Nicht-Verbprädikate zu bilden, wegen der beschränkten Flexion der Verben {6-1.2 Θ} und den damit verbundenen Einschränkungen bei der Kongruenz ist es fraglich, ob in der filipinischen Sprache von einer 'Inflectional phrase (IP)' gesprochen werden kann.


{2A-103 Θ}   Nicht-Verbprädikate in der filipinischen Sprache

Das Fehlen von Verben, die 'sein' oder 'to be' entsprechen, ist eine Eigenschaft der filipinischen Sprache, die nur dann eine besonderere Betrachtung erfordert, wenn man Sprachen mit diesen Verben und ohne verblose Sätze als kanonisch betrachtet. Aus obiger Eigenschaft folgt, dass es keinen a-priori-Unterschied zwischen verblosen Sätzen und Sätzen mit Verb (mit globaler Wirkung) gibt. Die Betrachtungen der verschiedenen Prädikate und Subjekte in unserer Arbeit bestätigen dies. Daraus darf nicht geschlossen werden, dass die verschiedenen Arten von Prädikat/Subjekt gleiche Eigenschaften besitzen sollten. So haben Verben eine Tempusflexion, die deswegen keineswegs zur Eigenschaft von Prädikat bzw. Subjekt wird. Nomen-Prädikaten z.B. "fehlt" diese Flexion nicht, sie haben einfach andere Eigenschaften als Verbprädikate (wie einem Vogel Flossen nicht "fehlen"). Diese Betrachtungsweise schließt eine Fragestellung aus, ob Prädikate ohne diese Flexion möglicherweise ungrammatikalisch sein könnten. Da in dieser Betrachtung keine spezifischen Verbeigenschaften für das Prädikat verlangt werden, ist auch eine Suche nach nicht vorhandenen bzw. weggefallenen (Hilfs-) Verben o.Ä. gegenstandslos (z.B. Zitat aus unten erwähnter Arbeit: 'Tagalog may possibly have a phonetically null copula').

Da die Nicht-Verben außer der Eigenschaft, dass sie keine Verben sind, keine allgemeingültigen Gemeinsamkeiten besitzen, sollte nicht zwischen Verb- und Nicht-Verbprädikaten unterschieden werden, sondern zwischen Verb-, Nomen-, Adjektiv- und Adjunktprädikaten. Damit wird nicht verneint, dass in der filipinischen Sprache Sätze mit Verben viel mehr Ausdrucksmöglichkeiten erlauben, daher morphologisch und syntaktisch vielfältiger sind und denen daher das Interesse der Linguistik viel mehr gegolten hat und auch heute noch gilt.

Wir haben in { Manueli 2006} eine interessante Arbeit zu diesem Themenkreis gefunden.


{2A-104 }   Bestimmtheit des Subjektes

(1) Bei { Lopez 1940 p. 111, 113} wird das Bekannte mit dem Subjekt und das Unbekannte mit dem Prädikat verbunden:

'Arrangement of a simple thought into a known (subject) and an unknown (predicate).'

'The participation of emotion, of suspense, is particularily clear in questions in which the unknown must always form the predicate.'

(2) Bei { Schachter 1972 p. 60} spielt die Bestimmtheit des Subjektes eine wichtige Rolle:

'One of the chief distinctions between the Tagalog topic and the English subject is that a topic never expresses a meaning of indefiniteness, while a subject may or may not.'

Dies ist einer der Gründe, warum dort das filipinische Subjekt 'topic' genannt wird.

(3) Bei { Bloomfield 1917} findet sich in § 104 eine Andeutung der Bestimmtheit des Subjektes ('too definite' in Zitat {2A-231 (2)}).


{2A-105 }   Subjekt und Nominalphrase, Funktion von ang

"Nahezu jede Inhaltsphrase kann Prädikat oder Subjekt im filipinischen Satz bilden. Es besteht keine feste Zuordnung zwischen morphologischen Wortarten und ihrer syntaktischen Verwendung in der filipinischen Sprache."

(1) Vorbemerkungen:

(2) Wir zitieren { Bloomfield 1917} § 55: '... full words act not only as attributes, but also as subject and predicate, and any full word may, in principle, be used in any of these three functions.' Diese Aussage betrachten wir als einen der Kernpunkte der Bloomfield'schen Arbeit. Wir übertragen ihn in unsere Terminologie: "Nahezu jede Inhaltsphrase kann Prädikat oder Subjekt im filipinischen Satz bilden."

(3) Andererseits wird das Subjekt der filipinischen Sprache häufig mit einem Nomen identifiziert. Bereits bei { Bloomfield 1917} finden wir in § 88: 'The subject of a sentence is always an object expression' (Nominalphrase). Ist das Subjekt kein Nomen an sich, so wird es "nominalisiert" ('objectivized'). Zitat aus § 104 (wo ein Tausch von Prädikat und Subjekt beschrieben wird): 'The transient part of the sentence (etwa das Verb) being put into object construction and used as subject'. In anderen Worten ein paar Zeilen weiter '... and the rest of the sentence, objectivized, as subject.'

Es ist dann naheliegend, das Wort ang dem Nomen (und nicht dem Subjekt) zuzurechnen; in § 61: 'When a word or phrase denotes an element of experience viewed as an object, it is, with certain exceptions, preceded by the atonic particle ang'. Zu diesen Ausnahmen zählen neben Pronomen und Namen mit si (in § 68):

Weiterhin kann ang ersetzt werden; in § 160: 'Only object expressions are used as disjunctive attributes' ... 'those beginning with ang substitute for this particle the atonic particle ng'. Und für 'local attributes' gilt in § 196: 'ang is replaced by sa'.

Vereinfacht gesprochen, kann daraus geschlossen werden, dass ang dann nicht verwendet wird, wenn die Nominalphrase kein Subjekt ist.

(4) Der Gedanke der "Nominalisierung" findet sich ebenfalls bei anderen Autoren. Wir zitieren { Schachter 1972 p. 150}:

'In a derived sentence, then, an adjectival or verbal may occupy virtually any sentence position that, in a basic sentence, is occupied exclusively by an unmarked noun: ... An adjectival or verbal used as something other than an unmarked predicate or a modifier ... is said to be nominalized, or a nominalization. Tagalog adjectivals and verbals undergo no change of form when they are nominalized.'

Ähnliches finden wir bei { Aganan 1999}.

'Ayon naman sa makabagong gramatika na batay sa estruktural pagkakabuo, tumutukoy ang pangngalan sa anumang salitang isinusunod sa mga panandang ang/ang mga, ng/ng mga, sa/sa mga, si/sina, ni/nina, kay/kina.' (p. 22) Entsprechend der modernen Grammatik, die dem strukturellen Bauprinzip gemäß ist, werden alle Wörter, die auf die Bestimmungswörter ang/ang mga, ng/ng mga, sa/sa mga, si/sina, ni/nina, kay/kina folgen, als Substantive betrachtet.

Das Subjekt wird stets als Nominalphrase betrachtet:

'Laging pariralang nominal ang paksa ng pangungusap sa Filipino. Nanganagahulugan ito na laging may nauunang pananda o marker (ang, si/sina) ang paksa, kung hindi ito panghalip.' In Filipino ist das Subjekt des Satzes stets eine Nominalphrase. Das heißt, dass das Subjekt stets ein vorangehendes Bestimmungswort oder Markierer besitzt, wenn es kein Pronomen ist.
'Ginagamit ang ang sa anumang bahagi ng panalita na ginawang nominal, maging ito ay pangngalan, pang-uri, pang-abay, o maging pararilang modal, eksistensiyal, o preposiyonal.' (p. 75) ang wird mit jeder Wortart oder Phrase verwendet, die nominal geworden ist; das werden Substantive, Adjektive, Adverbien oder modale, existentielle und präpositionale Phrasen.

Beide Autoren distanzieren sich offenbar etwas von diesen Aussagen; bei Schachter steht einschränkend 'is said to be' und bei Aganan 'ayon naman sa makabagong gramatika na batay sa estruktural pagkakabuo', beide ohne Quellenangaben. Bei { Schachter 1972} wird ausführlich die Bestimmtheit des Subjektes betrachtet; jedoch wird die Frage nach der Bestimmtheit von nominalisierten Subjekten nicht gestellt.

(5) In konventionellen Grammatikbüchern sind Erklärungen zu ang häufig undeutlich. So finden wir in { Villanueva 1868/1998 vol. 4 p. 56 f.}:

'Ang mga pangngalan ay sinasamahan ng isa o dalawang salitang tinatawag na pantukoy.'Substantive werden von einem oder zwei Wörtern begleitet, die Artikel genannt werden.

und wenige Sätze später:

'Ang mga pantukoy na ang, ang mga, si at sina ay mga pananda sa simuno ng pangungusap.'Die Artikel ang, ang mga, si und sina sind Markierer für das Subjekt des Satzes.

{ Santiago 2003-B p. 228} fasst beides in einem Satz zusammen.

'Ang mga pananda ng pambalarilang gamit ng isang salita [sa loob ng pangungusap] ay ang mga pantukoy na si, sina, ang at ang mga, ...' Die Markierer für die grammatische Funktion eines Wortes [innnerhalb eines Satzes] sind die Artikel si, sina, ang und ang mga.

(6) Das in {1A-633 } dargestellte ang - ng - sa Paradigma der Nominalphrasen setzt voraus, dass ang der Nominalphrase zuzurechnen ist.

(7) Wir haben weder bei Bloomfield noch bei anderen Autoren eine Begründung dafür gefunden, warum in der filipinischen Sprache ang Phrasen zu Nominalphrasen werden sollen, zumal 'Tagalog adjectivals and verbals undergo no change of form when they are nominalized.' (Zitat in Absatz (4)). Auch unsere eigenen Studien haben keine Hinweise in diese Richtung erbracht. Im Gegenteil, uns erscheinen die oben in den Absätzen (2) und (3) zitierten Gedanken wenig konsistent. Wenn in (2) dargestellt wird, dass im Prinzip jedes Inhaltswort das Subjekt bilden kann (was wir voll unterstreichen), ist für uns wenig einsichtig, warum das Subjekt in (3) stets ein 'object expression' sein muss (zumal letzterer Begriff den 'less important groupings' des § 56 zuzuordnen ist). Mit anderen Worten, wir erachten es als wenig einleuchtend, den in der filipinischen Sprache genau definierten Begriff des Subjektes mit dem schillernden Begriff einer bestimmten Wortart (des Substantivs) zu verbinden, da letzterer der Wortartenproblematik dieser Sprache unterliegt.

Das in Absatz (6) zitierte ang - ng - sa Paradigma der Nominalphrasen ist für uns zur Beschreibung der filipinischen Syntax nicht geeignet und kann daher den Gedanken der Nominalisierung nicht unterstützen.

Die bei { Schachter 1972 p. 151 ff.} dargestellten Beispiele gehören nach unserer Meinung zu den in (1) erwähnten Gruppen. In {6-6.4.3 (1)} stellen wir dar, dass einige dieser Konstruktionen als Subjekt möglich sind, während Prädikate Beschränkungen unterliegen.

Wir bleiben bei einer strikten Trennung von Subjekt und Nomina. Eine Folge davon ist, dass wir ang und si als grundsätzlich unterschiedlich betrachten, ang ist das Bestimmungswort des Subjektes, während si ein dem Substantiv zugehöriger Artikel ist. Wir möchten an dieser Stelle die Gründe kurz wiederholen, die uns bewogen haben haben, ang als Bestimmungswort des Subjektes (und nicht als Begleiter des Substantivs) zu sehen, sind:

(8) Zwischen dem Subjekt in der filipinischen Sprache und in indoeuropäischen Sprachen besteht ein grundsätzlicher Unterschied; das filipinische Subjekt hat Bestimmtheit an sich {2-3.1}, während ein indoeuropäisches Subjekt Bestimmtheit durch besondere Maßnahmen erlangt (etwa vergleichbar mit denen, durch die ein filipinisches Prädikat bestimmt gemacht werden kann {2-3.2}). Folgerichtig kann in Filipino auf einen Bestimmtheitsmarkierer verzichtet werden, wenn die Bestimmtheit des Subjektes anderweitig deutlich gemacht wird. Ebenso folgerichtig werden in europäischen Sprachen u.a. bestimmte Artikel benötigt, um die Bestimmtheit von Nominalphrasen anzuzeigen. So ergibt sich eine Schnittmenge, bei der filipinisches ang indoeuropäischen bestimmten Artikeln entspricht. Außerhalb dieser Schnittmenge drücken in europäischen Sprachen bestimmte Artikel auch in Nominalphrasen, die nicht das Subjekt bilden, Bestimmtheit aus. Entsprechende filipinische Phrasen (etwa Objunkte und Adjunkte) können niemals mit Hilfe des Bestimmungswortes ang bestimmt gemacht werden. Ebenso - auf der anderen Seite außerhalb der Schnittmenge - wird in Filipino ang zur Subjektkennzeichnung verwendet, wenn das Subjekt kein Nomen ist. Entsprechende europäische Konstruktionen (z.B. Verben) können niemals einen bestimmten Artikel besitzen.


{2A-211 }   ay als Bestimmungswort

(1) Die Einordnung von ay als Bestimmungswort wird - vor allem in älteren Quellen - nicht uneingeschränkt geteilt.

(2) Bei { Bloomfield 1917 § 53} steht: 'The particle 'y expresses the predicative relation' (Im entsprechenden Beispielsatz steht 'y statt ay.) und bei { Himmelmann 2005 p. 9} 'The predicate marker ay (...) signals the beginning of the predicate'.

(3) In anderen Quellen wird ay dem Satz als Ganzes zugeordnet. Lopez spricht von einer 'linguistic copula' { Lopez 1941 p. 264} oder einem 'particle (equalizing sentence)' { Lopez 1940 p. 117}. Bei { Kroeger 1991 p. 153} findet sich die Bezeichnung 'inversion marker' für ay.

(4) Im Wörterbuch von L.J. English { LJE ay} wird phänomenologisch beschrieben, wenn nach einer unabhängigen Phrase oder einem Teilsatz ay vor dem Prädikat steht:

'ay2 ligature used instead of a comma, as Bukas ay magpasyál tayo, which could also be: Bukas, magpasyál tayo: Tomorrow let's take a walk (go for a short trip).'

(5) Bei { Villanueva 1968/1998 vol. 4 p. 71} wird ay als ein Verbindungs- oder Hilfsverb (pandiwang pang-angkop bzw. pandiwang pantulong) betrachtet. Bei { Santiago 2003-B p. 231} wird eine Untergruppe der pananda (Bestimmungswörter) eingeführt mit der Bezeichnung pangawing (Verbindungswörter), zu der als einziges Wort ay gehört und das als bilang pananda ng ayos ng pangungusap, also als Markierer der Reihenfolge im Satz dient.


{2A-212 Σ}   Satzanalyse: ay nach Teilsatz

Kung tungkọl saạn ang pagsusulit ay madalị akọng makakasagọt.   Worüber auch das Examen ist, es ist einfach für mich zu antworten.
Kung tungkol saan ang pagsusulitay madaling makakasagotako
{C-C/S}{P-P=P-V} {P-S=P-N(PP)}
madali akong makakasagot
{ICS/D|PP|V}
 aymadaliakongmakakasagot
 MPD/JPP/1S.LVA00/F
 einfachichantworten können

{2A-213}   Abweichender Gebrauch von ay

Wir haben mehrfach Sätze gefunden, in denen offenbar ay nicht das Bestimmungswort des Prädikates ist. In Satz [1] wird ay, abweichend von den Regeln, idiomatisch gebraucht. In einer Textprobe des Boak Tagalog Dialektes finden sich mehrfach Sätze mit ay, die von der üblichen Form abweichen [2]. Gemäß der englischen Übersetzung von C. Lopez kann ein zusätzliches ay 'aber' bedeuten. Es ist nicht deutlich, ob Satz [3] zwei Prädikate enthält oder ay eine andere Funktion besitzt. Sätze [4 5] konnten von uns nicht analysiert werden. Sätze wie [6 7] sind wenig gebräuchlich, jedoch den Regeln entsprechend gebildet.

Von dem Bestimmungswort ay ist die Interjektion Ay! zu unterscheiden [8].

 
[1]Paano ngạ ay di maalịs-alịs ang umanọ'y alitan nilạ ni Rica. Daher hörte das Gerede über die Streiterein zwischen ihr und Rica nie auf. {2A-214 Σ}
[2]Tatlọng patapạt ko na p ay ang nadungaw lamang ay si aling Kwala ... {W Boak 2} (Tatlong patapat ko na po ngunit si aling Kwala ang nadungaw lamang.) I had already three serenades given but the one who looked out of the window was only Mrs. Kwala ...
[3]Ikalawạng binago ni E. ay ang balangkạs ng lumang awit. { Almario 2006 p. 357} Die zweite Erneuerung von E. ist die Struktur eines alten Liedes.
[4] "... Dapat ay tayong dalawạ," sagọt ko sa kanyạ. (Nagdarapatan tayong dalawa.) {W Krus 3.3} "Wir brauchen uns gegenseitig", antwortete ich ihr.
[5]Yun ng ang ikinainịs ng mga anạk ni Nimfa dahil kung mag-displey daw ang dalawạng 'yạn sa plaza noọn ay parang mga tinedyer. {W Suyuan 5.3} Über den haben sich doch die Kinder von Nimfa so aufgeregt, weil die beiden sich damals auf dem Marktplatz wie Teenager aufgeführt haben.
[6][a] Kamị'y bukas ay pupuntạ. [-]. [b] Bukas ay kamị'y pupuntạ. [-] { Kroeger 1991 p. 86} [c] Kamị bukas ay pupuntạ. [+] We'll go tomorrow. (Vgl. {13A-531 [9b]}.)
[7]Kailangang sinạ Ben ay magtanịm ng gulay. [+/-] It is necessary for Ben and the others to plant vegetables. {10A-419 Σ}
[8]A̤y, nabali. {W Halika Ube} Oh, (das ist) kaputt.

{2A-214 Σ} Satzanalyse: Idiomatischer Gebrauch von ay

Paano ngạ ay di maalịs-alịs ang umanọ'y alitan nilạ ni Rica. {W Rica 5.1}   Wie nun waren die geredeweisen Streitereien über sie und Rica niemals zu Ende? = Daher hörte das Gerede über die Streiterein zwischen ihr und Rica nie auf.
paano ngaay di maalis-alis ang umano'y alitan nila ni Rica
{P-0=P-D(DI)} {P-P=P-J} {P-S=P-N}
umano'y alitan nila ni Rica
{P-N}
paanongaaydi maalis-alis angumano'yalitannilani Rica
DIDMPD J/&&MSD MPNMC.PPMC.A/NaN/Na
wiewirklichnicht endend wie gesagtStreitereisieRica

Die Fragephrase paano ngạ ist als unabhängiges Disjunkt zu betrachten, da sie vor dem Bestimmungswort des Prädikats steht {12-2.3}.

Hier wird ein Adverb attributiv verwendet. Da das Adverb umano bzw. di-umano i.A. am Satzanfang vor das Prädikat gesetzt wird, ist offenbar analog dazu umano'y gebildet worden, um das Attribut mit seinem Kernwort zu verbinden.

Pronomen mit Objunktphrase {8-4.1 (2)}.

{2A-231 }   Tausch von Prädikat und Subjekt

(1) In unserer Darstellung spielt der Tausch von Prädikat und Subjekt eine wichtige Rolle in der filipinischen Syntax. Bei der Analyse von Beispielsätzen haben wir regelmäßig dieses Prinzip erfolgreich angewendet und zusätzlich die Gründe dargestellt, warum ein solcher Tausch vorgenommen wurde. Demgegenüber wird in der linguistischen Literatur dieser Tausch nicht oder nur untergeordnet gesehen.

(2) Die Darstellung von { Bloomfield 1917} in § 55 kann als Voraussetzung für die Möglichkeit des Tausches von Prädikat und Subjekt gesehen werden: '... full words act not only as attributes, but also as subject and predicate, and any full word may, in principle, be used in any of these three functions.' (vgl. {2A-105 (2)}). In § 104 wird ein Tausch von Prädikat und Subjekt beschrieben:

'When an emphatic acctor cannot be used as subject of a transient predicate (Verb-Prädikat), it is often used as the predicate in this construction, the transient part of the sentence being put into object construction {*} and used as subject. Thus, if, in the sentence: Ito'y ginawa ni Hwan. This (subject) was-done (direct passive) by Juan, the idea of "Juan", the actor, should become dominant, one would not use the active transient predicate ("Si Hwan ay gumawa nito"), for the idea of "this" is too definite for to allow of the actor's functioning as subject; one says instead: Si Hwan ang gumawa nito. It was Juan who did this, with "Juan" as definite object predicate (Nomen-Prädikat) and the rest of the sentence, objectivized, as subject. So: Siya ang nagbigay sa akin ng aklat. ... Ikaw nga ang nagsabi niyan.
{*} Wir haben Vorbehalte gegenüber der "Nominalisierung" {2A-105 (3)} und der Übersetzung {2A-233 (1)}.

(3) Ein weiterer Hinweis in unsere Richtung findet sich bei { Lopez 1941 p. 267 f., § 156}:

 
[6a]Akọ'y guro.  Guro akọ.  I am (a) teacher. (Teacher I.)  I am a teacher.
[6b]Ang guro'y akọ. Akọ ang guro. (The teacher is I.) I am the teacher. (I the teacher.) I am the teacher.
[7a]Itọ'y paaralạn.  Paaralạn itọ.  This is (a) schoolhouse. (Schoolhouse this.)  This is a schoolhouse.
[7b]Ang paaralạn ay itọ.  Itọ ang paaralạn.  (The schoolhouse is this.) This is the schoolhouse.  (This the schoolhouse.) This is the schoolhouse.

Various types of words may be used either as subject or as predicate. In [6a], a personal pronoun is subject to a predicative common noun which in [6b] has changed places as well as in use; a demonstrative pronoun can also be a subject [7a] or a predicate [7b].

(4) Bei { Kroeger 1991 p. 180 f.} werden Sätze mit getauschtem Prädikat und Subjekt als 'Clefting' analysiert; sie werden als zusammengesetzte Sätze gesehen.

'Clefting involves an Equative sentence of the form NP-NP, in which the second NP is a headless relative clause. Some examples ... are shown:

        [Itong tasa] [ang binili ko sa pamilihan].   This cup is what I bought at the market.
        [Si Charlie] [ang binigyan ko ng pera].   Charlie is the one I gave (the) money to.

The first NP is the subject of the clause, with the headless relative functioning as a "predicate" phrase. Since Tagalog clauses are normally predicate-initial, this suggests that clefting involves an inversion construction ...'

Unser Verständnis des Tausches von Prädikat und Subjekt weicht vollständig von dieser Analyse ab. Die englischen Übersetzungen mit Relativsatz geben nach unserer Meinung nicht die filipinische Satzstruktur wieder (vgl. {2A-233 (3)}).


{2A-232 Σ}   Dem Verb zugeordnete Phrasen bei Tausch von Prädikat und Subjekt

"Ist das Prädikat vor dem Tausch ein Verb (bzw. eine Verbphrase), so tauschen nur Prädikat und Subjekt ihre Funktion. Die weiteren Argumente des Verbs werden nicht geändert. Sie sind dann Teile des Subjektes und nicht länger des Prädikates."
 
[1]Ibinigạy ko nang mabilịs kay Lola ang pera. Ich gab Großmutter schnell das Geld.
[2]Pera ang ibingạy ko nang mabilịs kay Lola. Ich gab Großmutter schnell Geld.

Dies hat zur Folge, dass Objunkte und Adjunkte nach dem Tausch als Bestandteil der Subjektphrase zu betrachten sind. Eine Analyse der obigen Sätze sieht dann wie folgt aus:

[1] Ibinigạy ko nang mabilịs kay Lola ang pera.
Ich gab Großmutter schnell das Geld.
ibinigay ko nang mabilis kay Lolaang pera
{P-P=P-V} {P-S=P-N}
konang mabiliskay Lola
{P-C}{P-0=P-D} {P-A}
ibinigaykonangmabiliskayLola angpera
VP11/AMC.PPM0D/JMA.A/NaN MSN/Es
gebenichschnellGroßmutter Geld

[2] Pera ang ibinigạy ko nang mabilịs kay Lola.
Ich gab Großmutter schnell Geld.
peraang ibinigay ko nang mabilis kay Lola
{P-P=P-N} {P-S=P-V}
konang mabiliskay Lola
{P-C}{P-0=P-D} {P-A}
peraangibinigaykonangmabilis kayLola
N/EsMSVP11/AMC.PPM0D/J MA.A/NaN
Geldgebenichschnell Großmutter

{2A-233 }   Tausch von Prädikat und Subjekt und europäische Sprachen

(1) Der Tausch von Prädikat und Subjekt in der filipinischen Sprache ist eine Besonderheit, der eine Entsprechung in indoeuropäischen Sprachen fehlt. Dies kann zu Schwierigkeiten beim Verständnis und bei Übersetzungen führen. Deshalb soll der Sachverhalt näher an einem einfachen Beispiel betrachtet werden.

In der filipinischen Sprache können die Begriffe pagọng und matalino in vier verschiedenen Aussagesätzen verbunden werden [1-4]. Alle Sätze dieser Art werden tatsächlich verwendet, wenn auch mit unterschiedlicher Häufigkeit. In europäischen Sprachen sind nur zwei Kombinationen möglich: 'Die Schildkröte ist klug.' und 'Klug ist die Schildkröte'. In den deutschen Sätzen ist das Substantiv 'Schildkröte' stets das Subjekt, und das Adjektiv 'klug' ist stets ein Teil des Prädikates.

Das Verständnis der filipinischen Sätze erfordert eine andere Betrachtung. Sowohl pagọng und matalino können das Prädikat oder auch das Subjekt sein. Da ebenfalls die Reihenfolge geändert werden kann, ergeben sich vier Möglichkeiten:

 
[1]Matalino ang pagọng. {C-1/PS(P-P=P-J P-S=P-N)}
[2]Pagọng ang matalino. {C-1/PS(P-P=P-N P-S=P-J)}
[3]Ang pagọng ay matalino. {C-1/SYP(P-S=P-N P-P=P-J)}
[4]Ang matalino ay pagọng. {C-1/SYP(P-S=P-J P-P=P-N)}
Fettdruck = Prädikat. Unterstreichung = Subjekt.

In den ersten beiden Sätzen wechseln Prädikat und Subjekt ihre Funktionen. Satz [3] ist eine nichtkanonische Umstellung von Satz [1], und Satz [4] von [2]. In einer indoeuropäischen Sprache sind nur Sätze ähnlich zu Satz [1] und [3] möglich, eine Entsprechung zu Satz [2] und [4] besteht nicht. In Beispiel [1-4] ist eine der Phrasen ein Adjektiv. Entsprechende Sätze können mit einem Verb (Lumalangọy ang pagọng.), Substantiv (Hayop na pantubig ang pagọng.) oder Adjunkt (Nasa tubig ang pagọng.) gebildet werden.

Bei Übersetzungen in europäische Sprachen wird häufig versucht, Entsprechungen zu Sätzen [2] und [4] zu schaffen. Häufig werden Konstruktionen gewählt wie 'Die Schildkröte ist diejenige, die klug ist.' (vielleicht in Anlehnung an französische Fragen wie 'Est-ce que vous allez chez Legros?'). Damit wird jedoch das Problem nicht gelöst. Im deutschen Haupt- und Nebensatz bleibt die 'Schildkröte' das Subjekt und 'klug' das Prädikat im Nebensatz. Der Zusatz von 'diejenige' hat keinen Tausch von Prädikat und Subjekt bewirkt. Eine richtigere (aber keineswegs richtige) Übersetzung trägt der Tatsache Rechnung, dass in indoeuropäischen Sprachen Subjekte Nominalphrasen sind, sie lautet 'Das klug Seiende ist Schildkröte.' {*}. Es ist festzustellen, dass Sätze der Form [2] und [4] in europäischen Sprachen nicht gebildet werden.

{*}   Aus einer solchen Übersetzung den Schluss zu ziehen, dass auch in der filipinischen Sprache Subjekte Nominalphrasen sind, halten wir für grundsätzlich falsch.

(2) Bei Übersetzungen in die englische Sprache werden filipinische Verben gern mit englischen Partizipien übersetzt [5b 6b 6c]. Dabei können Sätze mit Verlaufsform ('progressive') [5b] und zusammengesetzte Sätze entstehen [6b]. Übersetzungen wie [5b 6b] betrachten wir als nicht angemessen; vermutlich sind [5c 6c] zutreffender.

Die Betonung des Täters in den Sätzen [6a 7] kommt von der Voranstellung des Täters und nicht vom Subjektmarkierer ang des Verbs kumakain. Zwischen Täterprädikat und ang des Subjektverbs kann eine Sprechpause sein [7]. ang kann akọ nicht verstärken, vergleiche damit Satz [8]. In den Sätzen [10-12] bewirkt die Voranstellung des Prädikates dessen Unbestimmtheit und keineswegs eine Betonung; Übersetzungen mit betonendem Teilsatz können als sinnentstellend angesehen werden [10c 11c 12c].

 
[5][a] Araw-araw, akọ'y kumakain ng manggạ. [b] Everyday, I'm eating mangoes. [c] Everyday, I eat mangoes.
[6][a] Akọ ang kumakain ng manggạ. [b] I'm the one eating the mango. [c] I'm eating the mango.
[7]Akọ || ang kumakain ng manggạ. Ich esse die Mango.
[8]Akọ mismo || ang pumuntạ sa munisipyo. Ich persönlich bin zum Rathaus gegangen.
[9][a] Kumakain akọ ng manggạ. [b] Ich esse die Mango. (Möglicherweise "Notübersetzung", da in der deutschen Übersetzung der Täter stärker betont ist als der "beinahe etwas versteckte Täter" im filipinischen Original.)
[10][a] Kaunt lang ang nakita ko. [b] Wenig habe ich gefunden. [c] Wenig ist dasjenige, das ich gefunden habe. {2-3.1 [7]}
[11][a] Isạng lobo ang nahulog sa balọn na walạng tubig. {W Äsop 3.1.1} [b] Ein (irgendein) Wolf fiel in einen Brunnen ohne Wasser. [c] Ein Wolf war derjenige, der in einen Brunnen ohne Wasser gefallen ist.
[12][a] Wal ni sinumạng tao ang maaari kong malapitan. {W Damaso 4.3} [b] Keine Menschenseele konnte ich ansprechen. [c] Niemand war derjenige, den ich ansprechen konnte.

Europäische Sprachen sind täterbezogen, während die prozessbezogene filipinische Sprache den Täter gern unbetont lässt. Möglicherweise ist [6c] die angemessene Übersetzung für Satz [6a] und [6b] eine überzogene Betonung des Täters. Da ein Satz [9a] mit "etwas verstecktem" Täter in europäischen Sprachen nicht gebildet wird, ist die übliche Übersetzung [9b] eine "Notübersetzung", die wahrscheinlich den Ausdruck des Satzes nicht voll trifft.

(3) In der filipinischen Sprache werden nicht alle Subjekte mit ang markiert; insbesondere steht vor Demonstrativpronomen, auch wenn sie attributiv verwendet werden, kein ang {8-7.3} (Ähnliches gilt für Subjekte mit Artikel si). Das in den Sätzen [1-4] dargestellte Schema gilt auch hier; wegen des fehlenden ang im Subjekt ist jedoch weniger deutlich sichtbar, welche Phrase Prädikat und welche Subjekt ist. Nach unserer Meinung sollten aus diesem Grund Sätze ohne ang im Subjekt nicht (oder zumindest nicht ausschließlich) als Beispiele bei der Analyse von Prädikat und Subjekt verwendet werden. Bei { Kroeger 1991} werden solche Sätze betrachtet [13-15].

 
[13][a] Itọng tasa ang binilị ko sa pamilihan. [b] 'This cup is what I bought at the market.' { Kroeger 1991 p. 150, 180}
[14][a] Itọng tasa ay binilị ko sa pamilihan. [b] 'I bought this cup at the market.' { Kroeger 1991 p. 151}
[15][a] Si Charlie ang binigyạn ko ng pera. [b] 'Charlie is the one I gave (the) money to.' { Kroeger 1991 p. 151, 180}

Die Satzmuster [13 15] werden bei Kroeger als 'Clefting' betrachtet {2A-231 (4)}. Eine dieser Analyse entsprechende Übersetzung wird gegeben; 'this cup' wird das Subjekt eines ersten Teilsatzes in [13b], dem als zweiter Teilsatz 'what I bought at the market' angefügt wird. Wir fügen entsprechende Sätze mit ang im Subjekt zu [13|16 14|17] (bzw. ohne si [15|18]). Damit erscheinen auch die Sätze [13-15] in neuem Licht [19-21]. Ein echter zusammengesetzter Satz mit Ligatursatz ist [22]. Nach unserer Analyse sind alle Sätze [13-21] einfache Sätze mit Prädikat und Subjekt.

 
[16]Tasang pulạ ang binilị ko sa pamilihan. Ich habe eine rote Tasse in dem Einkaufszentrum gekauft. (Als Prädikat wird tasang pula gewählt, um eine Bestimmtheit als Subjekt zu vermeiden. Dadurch muss die Verbphrase zum Subjekt werden. Das enklitische Objunkt ko ist Teil des Subjektes und kann daher dieses nicht verlassen.)
[17]Ang tasang pulạ ay binilị ko sa pamilihan. Ich habe die rote Tasse in dem Einkaufszentrum gekauft. (Die bestimmte tasang pula ist Subjekt des Satzes in nichtkanonischer Reihenfolge; ein Grund dafür könnte sein, dass an pamilihan noch ein längerer Teilsatz angeschlossen werden soll, zum Beispiel pamilihan kung saan palaging magaganda at murang tasa ang aking nakikita.)
[18]Isạ sa kanyạng katulong ang binigyạn ko ng pera. Ich habe einer ihrer Hausangestellten (das) Geld gegeben. (Das unbestimmte isa sa kanyang katulong eignet sich nicht als Subjekt und ist daher Prädikat.)
[19][a] Itọng tasa ang binilị ko sa pamilihan. [b] Binilị ko sa pamilihan (ang) itọng tasa. [0] [c] Binilị ko sa pamilihan ang tasang itọ. [+] [d] Ang tasang itọ ang binilị ko sa pamilihan. Diese Tasse habe ich in dem Einkaufszentrum gekauft. (Durch das Attribut ito erhält tasa eine hohe Bestimmtheit, auch als Prädikat {2-3.2 [5]}. Tasa als Prädikat in [19a] vermeidet unerwünschten Satzbau in [19b] {8-7.3 (2)}; eine Alternative ist [19c] mit tasa als Subjekt und nachgestelltem Demonstrativpronomen. Satz [19a] rückt semantisch in Nähe zu Sätzen mit nichtkanonischem ang [19d] {2-2.5}.)
[20]Itọng tasa ay binilị ko sa pamilihan. Diese Tasse habe ich in dem Einkaufszentrum gekauft. (Wegen des Bestimmtheit anzeigenden Demonstrativpronomens entfällt ang als Bestimmungswort des Subjektes. Die nichtkanonische Reihenfolge kann gebräuchlich sein, vgl. [17]. Es kann sich auch um westlichen Stil handeln {13-6.1}.)
[21]Si Charlie ang binigyạn ko ng pera. Charlie gab ich (das) Geld. (Vgl. {2-2.3 (5)}.)
[22]Basạg na ang tasang pulạ na binilị ko sa palẹngke. Die rote Tasse, die ich auf dem Markt gekauft habe, ist kaputt. (Der Ligatursatz binili ko sa palengke ist ein Attribut zu tasa.)

(4) { Lopez 1941 p. 38 ff.} bevorzugt in seinen Beispielsätzen regelmäßig die nichtkanonische Reihenfolge (was wir als westlichen Stil bezeichnen {13-6.1}); die Satzmuster [3 4] überwiegen [23 24].

 
[23][a] Si Mayọn ay dumatịng. [b] 'The Mayon is arrived.' { Lopez 1941 p. 38}
[24][a] Ang dumatịng ay si Mayọn. [b] 'The one which arrived is (the) Mayon.' { Lopez 1941 p. 38} (Vgl. [6b] bezüglich der Übersetzung.)

(5) Bei der Bildung filipinische Fragesätze wird die Beziehung zwischen Prädikat und Subjekt verdeutlicht. Die zu erfragende Phrase soll am Satzanfang stehen und ist naturgemäß unbestimmt. In den Sätzen [1-4] werden diese Bedingungen nur durch Satzmuster [2] erfüllt. Das aussagende Prädikat pagọng in [2] wird durch ein fragendes ersetzt. Die Frage muss also [25] lauten, wobei das Interrogativpromomen sino das Prädikat und matalino das Subjekt bildet; diese Fragesätze sind einfache Sätze und sollten dementsprechend übersetzt werden.

 
[25]Sino ang matalino? Wer ist klug? {C-1/Q/PS(P-P=P-N(PI) P-S=P-J)}

{2A-241 Θ}   Symmetrie von Prädikat und Subjekt

Die Symmetrie zwischen Prädikat und Subjekt legt es nahe, den filipinischen Satz als Äquationalsatz zu betrachten. Wir zitieren { Himmelmann 1987 p. 76}:

'Die Beziehung zwischen Prädikat und Prädikationsbasis ist eine simple Zuschreibung oder Gleichsetzung (X ist Y), wie sie im Nominal- oder Äquationalsatz der meisten Sprachen geläufig ist. ... Im Tagalog sind Sätze durchgängig nach dem Muster des Äquationalsatzes aufgebaut, die Verbalsatzstruktur (mit von einem Verb abhängiger Argumentenstruktur) fehlt völlig.'

In diesen beiden zitierten Sätzen wird ein tiefgreifender Unterschied zwischen europäischen Sprachen und Filipino (Tagalog) herausgestellt. Vielleicht dürfen wir vereinfacht ausdrücken: Das aktive Tun des europäischen Verbs fehlt im Filipino, es ist durch das inaktive Gleichsetzen zweier Begriffe oder Bilder ersetzt. Es gibt keine einzigartige Funktion des Verbs, es ist eines von mehreren Inhaltswörtern.

Diesem Ansatz kann nicht widersprochen werden, es gibt in der filipinischen Sprache keine Ausnahmen von diesem Prinzip, und viele Besonderheiten der Sprache passen gut in dieses Bild. Trotzdem möchten wir an diesem Ansatz einige kleine Korrekturen anbringen, die das Verb ein wenig von den anderen Wortarten abheben. Vermutlich gibt es auch in der filipinischen Sprache Situationen, wo das Verb im Satz so hervorgehoben wird, dass ein aktives Tun beschrieben wird (z.B. die Aufforderung dazu in Imperativsätzen). Die ungeheure Zahl der Verbaffixe und deren tatsächlicher Gebrauch mögen weitere Zeichen dafür sein, dass die Sprache dieser Wortart eine besondere Bedeutung zumisst.

Weiterhin ist die Symmetrie im filipinischen Satz formaler Natur und nicht semantisch. Wegen des Fokuscharakters und der daraus folgenden Bestimmtheit des Subjektes {2-3} besteht ein grundsätzlicher semantischer Unterschied zwischen Prädikat und Subjekt, so dass wir nicht von Gleichheit sprechen möchten. Uns erscheint der Begriff Zuordnung des weniger Bestimmten zum bestimmten fokustragenden Subjekt angemessener, deshalb schlagen wir als treffendere Bezeichnung Zuordnungssatz vor.

Echte Äquationalsätze liegen vor, wenn durch nichtkanonisches ang die Bestimmtheit des Prädikates so erhöht wird, dass nahezu semantische Gleichheit geschaffen wird {2-2.5}.


{2A-251 Σ}   Satzanalyse: Nichtkanonisches ang (Symmetrie von Prädikat und Subjekt)

Kay namạn isạng gabị isinagaw ko ang aking balak, ang paslangin ang asawa ko. {W Material Girl 3.8}   Deshalb nahm ich eines Abends mein Ziel auf, meinen Mann umzubringen.
kaya naman isang gabi isinagawa ang aking balak,  ang paslangin ang asawa ko
{C-0/I/PS} {C-0/S/PS}
kaya namanisang gabiisinagawa ang aking balak,ang paslangin ang asawa ko
{P-0=P-D?} {P-0=P-N}{P-P=P-V} {P-S=P-N} {P-P=P-V} {P-S=P-N}
kayanamanisanggabiisinagawaang akingbalak angpaslanginang asawako
CDJ.LNVP10/AMSMA.PP ND/PCVP10/NMSNMC.PP
deshalbwirklicheinsAb.ausführen ichZielumbringen Eheg.ich

Nichtkanonisches ang vor paslangin (Symmetrie von Prädikat und Subjekt).

{2A-252 Σ}   Satzanalyse: Nichtkanonisches ang, globale Rolle des Verbs

Ngayọng akọ ay may sapạt nang edạd ngunit kauntịng kaalamạn, napạgtant kong ang pagkaling ng magulang ang tunạy kong hinahanap. {W Damaso 4.1}   Jetzt bin ich alt genug, habe nur wenig Kenntnis, und mir wird bewusst, dass ich in Wirklichkeit danach strebe, mich auf die Suche nach meinen Eltern zu machen.
[1] Ngayong ako ay may ...   [2] napagtanto ko-[3] -ng ang pagkalinga ng magulang ang ...
{C-0/I} {C-0/I}
{C-L}

Der zusammengesetzte Satz besteht aus zwei voneinander unabhängigen Teilsätzen [1 2/3].

Der zweite unabhängige Teilsatz [2/3] besteht aus zwei Teilsätzen. [2] ist der übergeordnete subjektlose Teilsatz, dessen Subjekt der Ligatursatz [3] ist.

[1] Ngayọng akọ ay may sapạt nang edạd ngunit kauntịng kaalamạn   Jetzt bin ich alt genug, habe nur wenig Kenntnis
ngayong ako ay may sapat nang edad ngunit kaunting kaalaman
{C-0/I/SYP}
ngayongakoay may sapat nang edad ngunit kaunting kaalaman
{P-D}{P-S=P-N} {P-P=P-A/E}
may sapat nang edad ngunit kaunting kaalaman
{P-A/E(P-N C P-N}
sapat nang edad  kaunting kaalaman
{P-N(J D/EC.L N)} {P-N(J.L N)}
ngayongakoaymay sapatnangedadngunitkaunting kaalaman
D.LPPMPO.MA/EJD/EC.L NCJ.LN
jetztichgenugschon AlteraberwenigKenntnis

Das Adverb ngayon aus der kanina Gruppe wird hier mit Ligatur verwendet {10A-321}.

[2] napạgtant ko   mir wird bewusst 
napagtanto ko
{C-0/I/P0(P-P=P-V(V P-C))}
napagtantoko
VP10/AMC.PP
bewusstich

napagtanto ist das Verb mit der globalen Wirkung im zusammengesetzten Satz [2/3]. Ein konventioneller Satzbau würde lauten Napagtanto kong hanapin ko ang pagkalinga.

[3] -ng ang pagkaling ng magulang ang tunạy kong hinahanap   dass ich in Wirklichkeit danach strebe, mich auf die Suche nach meinen Eltern zu machen
-ng ang pagkalinga ng magulang ang tunay kong hinahanap
{C-L/PS)}
ang pagkalinga ng magulang ang tunay kong hinahanap
{P-P=P-N} {P-S=P-V}
ang pagkalinga ng magulang tunay kong hinahanap
{P-N(D/PC N P-C)} {P-V(D/J P-C/ICC.L VP}
-ngangpagkalinga ngmagulangangtunaykonghinahanap
.LD/PCNMCNMSD/J MC.PP.LVP
Ausschau Elternechtichsuchen

Der untergeordnete Teilsatz [3] ist so deutlich abgetrennt, dass sein Verb hinahanap eine globale Wirkung entfalten kann, ohne dass Konflikte entstehen (es darf daher im Präsens stehen). Das nichtkanonische ang trägt zu dieser Trennung bei. Die Situation wird dadurch entschärft, dass hinahanap mit seinem ko am Satzende steht und durch das Subjekt-ang abgeschirmt ist.

Der Kern dieses Teilsatzes ist Pagkalinga ang hinahanap ko. Wie häufig bei Sätzen mit hanapin, wird das Verb zum Subjekt gemacht und das Prädikat mit einem nichtkanonischen ang versehen.

Da wir nichtkanonisches ang als proklitisches Adverb betrachten {2-2.5 (2)}, ist ang nach dem Bestimmungswort, der Ligatur -ng von ko, kein zweites Bestimmungswort {13-3 (3)}.

{2A-253 Σ}   Satzanalyse: Nichtkanonisches ang (Zusatzgewicht für Prädikat)

At ang tanging habol lamang ay ang kaginhawaang makakamit sa piling ng matandạ. {W Material Girl 3.8}   Und das einzige Streben war, an der Seite des Alten ein sorgenfreies Leben zu erreichen. [Und das einzige Streben war ein sorgenfreies Leben, das an der Seite des Alten erreicht werden kann.]
atang tanging habol lamangay ang kaginhawaang makakamit sa piling ng matanda
{P-S=P-N} {P-P=P-N}
tanging habol lamangang kaginhawaang makakamit sa piling ng matanda
{P-N(J.L N D)} {P-N(D/PC N.L C-L)}
makakamit sa piling ng matanda
{C-L/P0}
atangtanginghabollamangay angkaginhawaanmakakamitsapilingng matanda
CMSJ.LNDMPD/PC N.LVA00/NMANMCN/J
undbesondersSuchenur sorgenfreies LebenerreichenSeite alt

Nichtkanonisches ang vor kaginhawaan (Zusatzgewicht für Prädikat). Dieses ist Bestandteil der Nominalphrase.

{2A-254 Σ}   Satzanalyse: Nichtkanonisches ang (Zusatzgewicht für Existenzphrase im Prädikat), Attribute zu Existenzphrase

... ngunit tanging ang may mabubuting kaloobạn lamang ang maaaring makakuha nito. {13A-101 [5] Σ}   ... aber um das zu bekommen, braucht man viel Willensstärke. Wörtlich: aber besonders der, der gute Willensstärken hat, ist der, der das bekommen kann
ngunittanging ang may mabubuting kalooban lamang ang maaaring makakuha nito
{P-P=P-A/E} {P-S=P-V}
 tanging ang may mabubuting kalooban lamang
{P-A/E(D.L D/PC O.MA/E)=P-N(..)} {*}
tangingangmaymabubuting kalooban lamang
{D.L}{D/PC} {O.MA/E}{P-N(..)}
mabubuting kalooban lamang
{P-N(J.L N D/EC)}
ngunittangingangmaymab. kaloobanlamangangmaaaringmakakuha nito
CD/J.LD/PCO.MA/EJ/P.LN D/ECMSDP.LVA10/NMC.PD/3
aberbesondersvorhandengut Willens-
stärke
ebenkannerhältlich
sein
dies

Die das Prädikat bildende Existenzphrase besitzt zwei Attribute, tanging und ang, und das Bestimmungswort may außerhalb seiner Inhaltsphrase {1-6.3 (3)}. Das Adverb tanging hat eine Ligatur, ist also ein Subjunkt und kann daher keine unabhängige Phrase sein. Andererseits kann tanging weder syntaktisch (die Ligatur verbindet zwei aufeinanderfolgene Wörter) noch semantisch Bestandteil der Nominalphrase in der Existenzphrase sein, sondern bildet ein Attribut zur Existenzphrase. Gleiches gilt für das nichtkanonische ang.

{*}   Erläuterung zum Schlüssel {4A-401 Σ}.

Das nichtkanonische ang steht nicht am Anfang des Prädikates, sondern vor der Existenzphrase. Daher verstärkt es nur die zum Prädikat gehörige Existenzphrase.

Als proklitisches Adverb kann das nichtkanonische ang die Ligatur von tanging nicht übernehmen. So bleiben die Ligatur von tanging und ang nebeneinander stehen.

 
Alternative Sätze sind:
[2]... ngunit tanging may mabubuting kaloobạn lamang ang maaaring makakuha nito. [+] (Ohne nichtkanonisches ang.)
[3]... ngunit tanging taong may mabubuting kaloobạn lamang ang maaaring makakuha nito. [+] (Attributive Existenzphrase.)

{2A-255}   Nichtkanonisches ang

 
Symmetrie von Prädikat und Subjekt
[1]Ang klima at ang mga tanawin ang mga pangunahing katangian ng Baguio. Klima und Landschaft sind die Hauptvorzüge von Baguio.
[2]Ang kasalungạt ang siyạ niyạng sinabi. Was er sagte, ist genau das Gegenteil.
[3]Ang katapangan at katatagạn ang kaniyạng mabubụting katangian. Tapferkeit und Ausdauer sind seine besonderen Eigenschaften.
[4]Ang langgạm din ang tumulong sa mga bata. Auch die Ameisen haben den Kindern geholfen. { Bloomfield 1917}

Zusatzgewicht für Prädikat
[5]Nasa pokus na ganapan ang pandiwa kapạg ang paks ng pangungusap ay ang lugạr na pinaggaganapạn o pinangyayarihan ng kilos. { Aganan 1999 p. 61} Im lokativen Fokus ist das Verb, wenn das Subjekt des Satzes den Ort der Tätigkeit oder des Geschehens der Tätigkeit bezeichnet.
[6]Hind akọ makapasok ng trabaho pagkạt ang alam ko lang ay ang bumasa at sumulat. {W Damaso 4.3} Ich konnte keine Arbeit finden, da ich nur lesen und schreiben konnte.
[7][a] Sino ang nakita niyạ? [b] Lalaki ang nakita niyạ. Wen hat er gesehen? Er hat einen Mann gesehen. [c] Ang lalaki ang nakita niyạ. Es war wirklich der Mann, den er gesehen hat.
[8]Ang batang iyọn ang nakita ko. {W Angela 3.11} Dieses Mädchen sah ich da.
[9]Ang hinahanap ko ay mga bata. Ich suche Kinder.
[10]Ang hinahanap ko ay ang mga bata. Ich suche die Kinder.
In unserem Werkstatt-Korpus haben wir 16 Sätze mit ay ang aus etwa 2500 Sätzen gefunden.

{2A-256 }   Nichtkanonisches ang und Bestimmungswort

"In unserem Verständnis legt ang seinen Charakter als Bestimmungswort ab, wenn es nichtkanonisch verwendet wird. Es ist dann ein proklitisches Kurzwort ohne weitere syntaktische Funktion, es wird also kein Ersatzbestimmungswort für das Prädikat."

(1) Diese Auffassung wird in der linguistischen Forschung nicht geteilt. Dort kann ang eine referentielle Phrase (das Prädikat) kennzeichnen { Himmelmann 1987 p. 74}.

(2) Eine Schwäche unserer Auffassung mag darin gesehen werden, dass an anderen Stellen der filipinischen Sprache zwei Bestimmungswörter aufeinander folgen können {13-3 (3)}. Wir sind jedoch der Meinung, dass der Fall dort anders liegt und die zwei Bestimmungswörter dort ineinander geschachtelt sind.

(3) Unsere Auffassung vom nichtkanonischen ang wird weitgehend von { Aganan 1999 p. 78} bestätigt. Dort wird von einem 'bekräftigtem' oder markierten Prädikat gesprochen, dass zu einem 'angepassten Satz' (hangong pangungusap) führt. Wir zitieren:

Mga Pangungusap na Tiniyak ang Panaguri  Sätze, deren Prädikat bekräftigt worden ist
'Mula rin sa batayang pangungusap, ginagamit sa Filipino ang mga pangungusap na tiniyak o markado ang panaguri. Nanganagahulugan ito na nilalagyan ang panaguri ng pananda o marker ang upang matiyak ang impormasyong iniuugnay sa paksa. Vom Regelsatz her kommend, werden in Filipino Sätze gebildet, deren Prädikat 'bekräftigt (sicher gemacht)' oder 'markiert' ist. Das bedeutet, dass zu dem Prädikat das Bestimmungswort bzw. der Markierer ang gesetzt wird, um die Information, die vom Subjekt her zugeordnet wird, zu bekräftigen.
Sa maraming pagkakataon, ginagamit ang ganitong uri ng pangungusap kapag sumasagot sa tanong na humihingi ng tiyak na sagot o kaya'y may binibigyan ng empasis o tuon.' In vielen Fällen werden diese Sätze gebraucht, um auf Fragen zu antworten, die eine Bestätigung erbitten oder um größeres Gewicht oder Druck zu geben.

An anderer Stelle {2A-421 } wird das Prädikat mit nichtkanonischem ang als pariralang normạl bezeichnet.


Die filipinische Sprache von Armin Möller   http://www.germanlipa.de/filipino/sy_P-P_1A.htm
20. April 2010 / 16. Oktober 2013

Die filipinische Sprache - Ende 2A Anhang zu Prädikat und Subjekt (Datei 2A/1)

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