kan - kar
Einleitung Wörterbuch kan - kar

ka kal   kan kap kar   kas ke ki ko ku kum


kanaway = Seeschwalbe, Möwe.
kanaway:: Ibong kulay puti na matatagpuan sa tabing-dagat.
Zur Familie Laridae = Möwen gehören die Echten Möwen und die Seeschwalben. Letztere sind häufiger in den Philippinen anzutreffen (Gattungen Chlidonias und Sterna). Seeschwalben sind kleiner als Möwen. In den Philippinen ist auch die zu den Echten Möwen gehörende Larus argentatus = Silbermöwe anzutreffen.

kangkong Ipomoea aquatica.
  kangkong:: Halamang malabaging, tumutubo sa mga tubigan; iginugulay ang talbos.
  Wächst im Schlamm und in flachen stehenden Gewässern. Kangkong wächst schnell, ist daher preiswert und das Blattgemüse ist reich an Vitaminen A, B, C, Calcium, Phosphor und Eisen. Windengewächs, verwandt mit kamote (Ipomoea batatas, Süßkartoffel).

Kanton
  Ausländischer Name für Guang zhou, einer Stadt in Südchina mit 4 Mln. Einwohnern, nicht weit von Hongkong. Kantonesisch wird im ganzen Südosten Chinas gesprochen. Die kantonesische (südchinesische) Küche beruht in der Regel auf Reisgerichten.
  Pansit Kanton
Pansit Malabon Getrocknete, weiße, chinesische Nudeln (ursprünglich Reisnudeln, heute meist Weizennudeln) werden gebraten und mit Schweine- oder Hühnerfleisch, Krabben und Gemüse gemischt. Das Fleisch wird vorher in Sojasoße gekocht.

kape (Coffea arabica, excelsa, liberica, robusta) = Kaffeestrauch, Kaffee (Bohnen, Getränk).
  In einigen Provinzen der Philippinen - vor allem Batangas und Cavite - wird Kaffee angebaut. Coffea liberica hat große Bohnen und gibt kräftigem Geschmack, er wächst auch gut im Flachland von Cavite. Weiterhin gibt es Coffea robusta. Der Name Barako gilt im engeren Sinn für "echten kräftigen" Kaffee (liberica) aus Batanges, wird aber heute allgemein für jeden frisch aufgebrühten Kaffee mit Bohnen aus den Philippinen verwendet.
Besonders auffallend ist der Duft der weißen Kaffeeblüten, die regelmäßig einige Tage nach einem Regen in den Wintermonaten aufblühen, aber nur ein oder zwei Tage blühen.
Früher war die Kaffee-Industrie ein wichtiger Wirtschaftszweig. Im Jahr 18__ wurde von den Philippinen aus der gesamte Weltmarkt beliefert, nachdem der amerikanische Kaffee durch Frost ausgefallen war. Die Familie Katigbak in Lipa gründet ihren Reichtum auf diese einmalige Chance. Zu Zeiten der DDR waren die Philippinen einer ihrer wichtigsten Kaffeelieferanten. Heute verliert die Kaffee-Industrie zunehmend an Bedeutung. Gründe sind die Vernachlässigung der Landwirtschaft in den Philippinen und der Werbedruck der Großindustrie, Kaffee durch andere Produkte zu ersetzen (Sodagetränke und Pulverkaffee).

kapis (Placuna placenta)
  Muschel mit durchscheinender Schale. Die daraus hergestellten Gegenstände, wie Fenster und Lampenschirme.

kapwa = Mitmensch.   Kapwa im philippinischen Wertesystem Kapwa beschreibt die Orientierung des philippinischen Wertesystemes zur Gemeinschaft und zu den zwischenmenschlichen Beziehungen, die im allgemeinen höher bewertet werden als die Entfaltung der individuellen Persönlichkeit. Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft ist wichtiger als individuelle Fähigkeit. Damit wird es selbstverständlich, dass der Verwandte (oder der, der von der gleichen Schule oder aus der gleichen Gegend kommt) die bessere Stelle bekommt und nicht der Tüchtigere. Hohe Wertigkeit von Gemeinschaft und Zugehörigkeit zu einer Gruppe hat kaum demokratische Züge. Innerhalb der Gemeinschaft oder Gruppe kann es sehr ausgeprägtes "Oben" und "Unten" geben, was als normal und richtig angesehen wird. Der Arme bleibt arm. Das Auflehnen gegen die Armut würde die zwischenmenschlichen Beziehungen zu den Reichen verletzen, und das ist gesellschaftlich unakzeptabel.
kari = fertig gekochte Speisen.
  Kari-kari, kare-kare
Suppenartiges Schmorgericht mit Ochsenschwanz, Innereien, Rinderbein, Gemüse, Zwiebeln und Knoblauch. Die Fleischbrühe wird angereichert mit einem Pulver aus Erdnüssen und geröstetem Reis, beides fein gemahlen.

karnabal = Rummelplatz.
  Das filipinische Wort karnabal hat sich von dem Karneval vor der Fastenzeit nahezu völlig losgelöst.

karpintero = Schreiner, Tischler.
  Traditionell baut der "Tischler, Schreiner" die Häuser in den Philippinen und macht kaum Schränke und Tische.

Die filipinische Sprache - Ende Lexikon kan - kar 09. Oktober 2007

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