6 Verben und Verbphrasen
(Datei 6/05)

6-5 Modalität der Verben

Unter Modalität der Verben (pagkakabago ng pandiwa) verstehen wir die Bedeutungswandlung von Verben, die durch Affigierung verursacht wird. Mit Hilfe der Modalität werden neue Verben gebildet, die ihr eigenes Flexionsparadigma besitzen. Die wichtigsten Modalitäten der filipinischen Sprache sind:

 AktivPassiv

Tätigkeitmang- mag- -um- -an -in i- ipag- ipagpa- ipang- pang--an
Zustand, selbstablaufender Prozess
ma- mang- -um- ma--an.
Fähigkeit {6-5.1}
 maka- makapag- makapang-ma- ma--an mai- mapạg- mapạg--an maipag- maipang-
Zufall, fehlende Absicht {6A-501}
maka- ma- mapa- ma--an mapag- mapag--an
Aufforderung, Bitte   maki- [paki- paki--an paki--in ipaki-]
Veranlassung, Auftrag, Erlaubnis
magpa- pa--an pa--in ipa- pag--in
Fähigkeit zur Veranlassung
makapagpa- mapa- mapa--an maipa-
Teilnahmemaki- makipag- makipag--an mag--an
Richtungmagsa- isa-
Ursache.ika- ka--an
Besonderes.isa- pag--an
Hervorhebungmagkang- .
Anstrengungmag-um- magpaka-.
Besitzmagka- .

Diese Tabelle zeigt ein wenig systematisches Bild der Modalitäten der Verben in der filipinischen Sprache. Dieses entspricht den uns vorliegenden empirischen Daten, die es uns bisher nicht erlaubt haben, für alle oder wenigstens einige der Modalitäten ein paradigmaähnliches System zu erstellen. Das ist auch der Grund, warum wir die Modalität der Verben nicht in unser Schlüsselsystem aufgenommen haben.

In der wissenschaftlichen Literatur werden Fähigkeit zu einer Tätigkeit, unbeabsichtigte und zufällige Tätigkeiten wegen der zwischen ihnen bestehenden Gemeinsamkeiten als 'potentive' bezeichnet { Rubino 1997} { Himmelmann 2004}.


6-5.1 Verben der Fähigkeit

(1) Eine Anzahl Gruppen von Aktiv- und Passivverben drücken eine Fähigkeit aus. Sie sind morphologisch durch das unbetonte Präfix ma- gekennzeichnet. Der Begriff der Fähigkeit in der filipinischen Sprache bedarf einer genaueren Betrachtung.

Philippinisches Denken bewegt sich in der Regel im Realen, hypothetisches, phantasierendes und spekulatives Denken sind selten. Entsprechend ist die Sprache im Realen verhaftet. Der Begriff einer Fähigkeit wird stets vor dem Hintergrund der Realisierung gesehen. Andererseits ist eine realisierte Fähigkeit keine Fähigkeit mehr, sondern eine Tat. Interessant sind daher die Fälle einer vorhandenen Fähigkeit, von der jedoch kein Gebrauch gemacht wird. Häufig sind die Verben der Fähigkeit allein nicht ausreichend, diesen Gedanken auszudrücken.

Wenn der Satz im Präteritum steht, gilt in der Regel, dass von der Fähigkeit Gebrauch gemacht worden ist, die Tat also tatsächlich ausgeführt worden ist [1 2]. Wenn dies nicht der Fall ist, können Verben der Fähigkeit ungeeignet sein, diesen Sachverhalt auszudrücken [3]. In den Antwortsätzen [4-6] zu Frage [2] sind Zusätze wie pagkakataọn oder maaari erforderlich, um deutlich zu machen, dass eine Fähigkeit vorhanden ist, von der aber kein Gebrauch gemacht wird. Ähnliches gilt für die Sätze [7|8]. In Präsens- und Futursätzen ist es offen, ob von der Fähigkeit Gebrauch gemacht wird [9 10]. Anders ist die Situation, wenn eine Fähigkeit verneint wird [11 12]. Die daraus resultierende Unfähigkeit ist semantisch eine Tatsache, die keine Alternativen offen lässt.

 
[1]Nakapagbayad na akọ ng utang. Ich war in der Lage, meine Schulden zu bezahlen (und habe es getan). (Von der Fähigkeit wurde Gebrauch gemacht.)
[2]Nakapuntạ ka na ba sa palẹngkeng itọ? Bist du schon auf diesem Markt gewesen? (Es wird nicht nach der Fähigkeit gefragt, sondern ob von der Fähigkeit Gebrauch gemacht worden ist.)
[3]Araw-araw akọ nakakapuntạ doọn ngunit hind ko ginagaw dahil sa madumi doọn. Jeden Tag kann ich da hingehen, tue es aber nicht, weil es dort schmutzig ist. (Der Satz ist syntaktisch richtig, aber semantisch falsch.)
[4]Araw-araw akọ may pagkakataọng pumuntạ doọn ngunit hind ko ginagaw dahil sa madumi doọn. Jeden Tag kann ich da hingehen, tue es aber nicht, weil es dort schmutzig ist.
[5]Araw-araw akọ maaaring pumuntạ doọn ngunit hind ko ginagaw dahil sa madumi doọn. Jeden Tag kann ich da hingehen, tue es aber nicht, weil es dort schmutzig ist.
[6]Araw-araw akọ maaaring makapuntạ doọn ngunit hind ko ginagaw dahil sa madumi doọn. Jeden Tag kann ich da hingehen, tue es aber nicht, weil es dort schmutzig ist.
[7]Nahuli ko ang dag, ngunit hind ko siyạ hinuli dahil magandạ ang kulay ng matạ niyạ. Ich konnte die Maus fangen, tat es aber nicht wegen ihrer schönen Augenfarbe. (Der Satz ist syntaktisch richtig, aber semantisch falsch.)
[8]Kaya kong mahuli ang dag, ngunit hind ko siyạ hinuli dahil magandạ ang kulay ng matạ niyạ. Ich konnte die Maus fangen, tat es aber nicht wegen ihrer schönen Augenfarbe.
[9]Nakakabasa akọng mabilịs, pero ayoko bumasa ngayọn. Ich kann gut lesen, aber heute mag ich nicht. (Präsens: Von Fähigkeit wird kein Gebrauch gemacht.)
[10]Nakakapagbayad na akọ ng utang, pero gustọ kong bumilị ng alahas. Ich kann (könnte) meine Schulden bezahlen, möchte mir aber Schmuck kaufen. (Präsens: Von Fähigkeit soll kein Gebrauch gemacht werden.)
[11]Hind siyạ makabayad ng utang niyạ. Er kann seine Schulden nicht zurückzahlen. (Die Unfähigkeit ist eine Tatsache.)
[12]Magdamạg akọng hind nakatulog. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen.

(2) Soll eine Fähigkeit im Allgemeinen ausgedrückt werden, also ohne Bezug zu ihrer Realisierung im Einzelfall, können Adjektive [13] oder Pozenzialadverbien [14 15] statt Verben der Fähigkeit (oder zusammen mit ihnen [14]) verwendet werden.

 
[13]Marunong tumugtọg ng piyano at mahusay umawit. {W Pag-ibig ni Rizal 3.6} [Sie] konnte Klavier spielen und gut singen. {J}
[14]Wal ni sinumạng tao ang maaari kong malapitan. {W Damaso 4.3} Keine Menschenseele konnte ich ansprechen.{DP/NN}
[15]Kaya kong umakyạt sa punong itọ. Ich kann auf diesen Baum klettern.{DP/N}

(3) Die Modalität der Fähigkeit bezieht sich auf den Täter. Bei den Verben der maka- Gruppe steht dieser im Fokus {7-3.4}, und bei Verwendung dieser Verben wird die Fähigkeit stets besonders hervorgehoben. Aus dem gleichen Grund drücken Passivverben die Modalität der Fähigkeit in der Regel schwächer aus, da der Besitzer der Fähigkeit nicht im Fokus steht.


6-6 Flexion, Partizipien und Gerundien

(1) Die filipinischen Verben besitzen eine ausgeprägte Flexion (banghạy). Nahezu alle Aktiv- und Passivverben der Wortfamilien füllen ein vollständiges Paradigma von vier Formen aus. Drei davon bezeichnen wir als Zeitformen Präteritum (pangnagdaạn, Schlüssel {../A}), Präsens (kasalukuyan, Schlüssel {../E}) und Futur (panghinaharạp, Schlüssel {../F}). An dieser Stelle lassen wir die Frage offen, ob dieses Paradigma Tempora oder Aspekte beschreibt, eine Betrachung über Tempus oder Aspekt siehe {6-6.2.6 Θ}. Eine vierte Form, eine Art Grundform, wird traditionell als Infinitiv bezeichnet (Schlüssel {../N}). Diese Bezeichnung ist nicht sehr glücklich, da es in der filipinischen Sprache keine Person-Numerus-Flexion gibt, also alle Verbformen infinit sind; das filipinische Wort pawatạs (wörtlich etwa 'Verständnisform') umgeht dieses Problem. Der Infinitiv kann als vierte Zeitform des "Irgendwann, jederzeit" betrachtet werden und somit in das Paradigma der Flexion eingepasst werden. In einigen Fällen können Infinitiv und die anderen Zeitformen wahlweise verwendet werden.

(2) Eine eigenständige morphologische Form eines Imperativs besitzt die filipinische Sprache nicht. In Imperativsätzen wird der Infinitiv verwendet. So sehen wir keinen Grund, eine morphologische Form Imperativ für filipinische Verben einzuführen. Weiterhin besitzt die filipinische Sprache keine morphologischen Formen, die die Funktion eines Konjunktives o.ä. ausüben. Hypothetische Tatbestände werden nur selten dargestellt, und in diesen Fällen werden Adverbien (vorwiegend sana) oder Konjunktionen verwendet {6A-601}. Auch können Futurformen verwendet werden, um hypothetische Tatbestände darzustellen. Daher gibt es wenig Sinn, bei filipinischen Verben die Begriffe Modus (panagano), Indikativ (paturọl) und Konjunktiv (pasakali) einzuführen.

(3) Bei Aktivverben ist das Flexionsparadigma um verbale Substantive, die Gerundiem, zu ergänzen. Wenn sie auch keine Zeitformen sind, werden sie doch so regelmäßig von Aktivverben gebildet, dass sie unzweifelhaft Teile dieses Paradigmas sind. Eine weitere Form, das Katatapos, kann in einer Wortfamilie nur einmal gebildet werden, gehört also nicht den Flexionsparadigmen der einzelnen Verben einer Wortfamilie an. Indirekt gehören die Partizipien zu den Flexionsparadigmen, da sie morphologisch gleich den Zeitformen sind. Damit kommen wir zu folgender Übersicht der Flexionsformen der filipinischen Verben:

Flexions-
paradigma
{6-6.1}
Zeitformen
{6-6.2}
Infinitiv
Präteritum
Präsens
Futur
Partizipien {6-6.4}
Gerundium {6-6.5}
Katatapos {6-6.6}

6-6.1 Die Flexionsparadigmen

In diesem Abschnitt werden nur die Zeitformen (einschließlich Infinitiv) betrachtet; die Gerundien folgen in {6-6.5}. Die Tempusflexion wird durch Affixe und Silbendoppelung realisiert, dabei gelten die gleichen Regeln für Aktiv- und Passivverben. Wird ein Verb von einem bereits affigierten Wort abgeleitet, so gelten die Affixe der ersten Ableitung nicht als Verbaffixe (Beispiel: Bei magmakaawa |mag-makaawa| ist ma- kein Verbaffix, sondern wird als doppelungsfähiges Stammaffix betrachtet; die Futurform ist magmamakaawa).


6-6.1.1 Änderung der Affixe

Bezüglich der Affixe lauten die Regeln wie folgt:

  1. Die mit Laut m beginnenden Präfixe und Präfixkombinationen erhalten in Präteritum und Präsens n statt m.
  2. Auf Suffix -an endende und mit Präfix i- beginnende Verben erhalten in Präteritum und Präsens ein zusätzliches Affix -in-/ni-/na- (siehe 4.).
  3. Auf Suffix -in endene Verben erhalten in Präteritum und Präsens statt des Suffixes ein Affix -in-/ni-/na- (siehe 4.).
  4. Für die Verwendung des Affixes -in-/ni-/na- gelten folgende Regeln {6A-6111}:
    • Im Allgemeinen wird Infix -in- verwendet.
    • Beginnt der Wortstamm mit dem Konsonanten l oder y, so wird statt eines Infixes -in- das Präfix ni- vor den Stamm gesetzt; gleiches gilt für eine Anzahl von Verben mit Stammanlaut h. Ein Ersatz von -in- durch ni- findet auch bei Lehn- und Fremdwörtern statt.
    • Aus vermutlich phonologischen Gründen kann das Infix -in- durch das Präfix na- ersetzt werden {6A-6112}.
  5. Bei Verben mit Infix -um- entfällt dieses im Futur.

Diese Regeln besitzen eine abnehmende Priorität und schließen sich in Affixkombinationen gegenseitig aus, so dass nur eine Regel mit höherer Priorität zur Anwendung kommt.


6-6.1.2 Silbendoppelung

Für die Silbendoppelung gelten folgende Regeln, wiederum mit abnehmender Priorität:

  1. In Präsens und Futur findet eine Silbendoppelung statt {6A-6121 Θ}. Endet die zu doppelnde Silbe auf einen Konsonanten, so entfällt dieser in der gedoppelten Silbe.
  2. Die Präfixe kang, ka, ki, pa, sa sind in Affixkombinationen in der Regel doppelungsfähig; Ausnahmen bei pa siehe {6A-6122}, und bei ka findet sich auch Doppelung der ersten Stammsilbe {6A-6123}.
    Verben können ein nicht verbales Präfix paki- besitzen, weil sie eine zweite Ableitung von einem bereits abgeleiteten Stamm mit paki- sind {9-9.2 (4)}. In diesen Fällen wird ki und nicht pa gedoppelt (pinakikiramdamạn).
  3. Das Präfix pang kann gedoppelt werden, dann ist die Doppelung in der Regel papang, in Ausnahmefällen pangang. Häufig wird jedoch Doppelung der ersten Stammsilbe vorgezogen.
  4. Das Präfix i ist doppelungsfähig, wenn es nicht das erste Präfix ist (Ausnahme maipagkakailạ).
  5. Bei Präfix makapagpa- wird die Silbe ka zu kaka gedoppelt, während pa unverändert bleibt.
  6. Besitzt das Verb kein doppelungsfähiges Präfix, so wird die erste Silbe des Wortstammes gedoppelt. In einigen Fällen wird die erste Silbe des Wortstammes gedoppelt, auch wenn ein doppelungsfähiges Präfix vorhanden ist.
  7. Bezüglich der Silbendoppelung werden die mag-um- Verben behandelt als mag- Verben und das Infix -um- wird als Teil des Stammwortes betrachtet.
  8. Eine Besonderheit bilden die mit Präfix kang- gebildeten Verben. Sie haben mehrheitlich in allen Verbformen eine Doppelung der ersten Stammsilbe und erhalten in Präsens und Futur eine zweite Doppelung des Präfixes kang zu kakang.

6-6.1.3 Betonung

Für die Betonung gelten folgende Regeln:

  1. Ist die vorletzte Silbe des Wortstammes betont (das ist in der Regel die erste Silbe des Wortstammes), wandert die Betonung auf die letzte Silbe des Wortstammes, falls die Verbform ein Suffix besitzt. In Wortstamm und in der Verbform mit Suffix wird also die jeweils vorletzte Silbe betont.
  2. Ist die letzte Silbe des Wortstammes betont, wandert die Betonung auf das Suffix, falls die Verbform ein Suffix besitzt. In Wortstamm und in der Verbform mit Suffix wird also die jeweils letzte Silbe betont.
  3. Die erste der gedoppelten Silben erhält eine zusätzliche Betonung, wobei die vor der Silbendoppelung vorhandene Betonung unverändert bleibt. Verbformen mit Silbendoppelung haben also zwei betonte Silben. Da die gedoppelte betonte Silbe auf einen Vokal endet, besitzt sie stets einen langen Vokal.
  4. Mit betontem Präfix ma- (bzw. na) gebildete Verben haben abweichende Regeln:
    Die Betonung des Stammwortes wird neben dem betonten ma- beibehalten. Die Verbform hat also zwei betonte Silben, auch wenn keine Silbendoppelung vorliegt.
    Die gedoppelte Silbe wird nicht betont, so dass auch bei Silbendoppelung die Verbform zwei betonte Silben besitzt.
  5. Für die betonten Präfixkombinationen mapạg-, papạg- gelten sinngemäß die gleichen Regeln wie für das betonte Präfix ma-.
  6. Einige mag- Verben und relativ viele mag--an Verben weichen von diesen Regeln ab.

6-6.1.4 Tabelle

Die folgende Tabelle gibt Beispiele für die Paradigmen der wichtigsten Affixe. Ein & kennzeichnet die Doppelung der ersten Stammsilbe.

Aus Präfixanlaut m wird n in Präteritum und Präsens

AffixStammInfinitiv PräteritumPräsensFutur

ma- {VA}
ma- {VP}
tulog
hiy
bilị
matulog
mahiy
mabilị
natulog
nahiy
nabilị
natutulog &
nahihiy &
nabibilị &
matutulog &
mahihiy &
mabibilị &
ma- awit
bilị
maawit
mabilị
naawit
nabilị
naaawit &
nabibilị &
maaawit &
mabibilị &
ma--an abọt maabutạn naabutạnnaaabutạn & maaabutạn &
ma--an putọk maputukạn naputukạn napuputukạn & mapuputukạn &
mag- luto
bilị
basa
magluto
magbilị
magbasạ
nagluto
nagbilị
nagbasạ
nagluluto &
nagbibilị &
nagbabasạ &
magluluto &
magbibilị &
magbabasạ &
mag--an alịs
biro
mag-alisạn
magbiruạn
nag-alisạn
nagbiruạn
nag-aalisạn &
nagbibiruạn &
mag-aalisạn &
magbibiruạn &
mag-um- sikap magsumikap nagsumikap nagsusumikap magsusumikap
magka- doọn magkaroọn nagkaroonnagkakaroọn magkakaroọn
magkang- galit magkanggagalitnagkanggagalit nagkakanggagalit magkakanggagalit
magpa- dala magpadalạnagpadalạ nagpapadalạ magpapadalạ
mai- hand maihandnaihand naiihand maiihand
maipa- bago maipabagonaipabago naipapabago maipapabago
maipag- bawal maipagbawalnaipagbawal naiipagbawalmaiipagbawal
maipang- abay maipang-abaynaipang-abay naiipang-abaymaiipang-abay
maka- basa makabasanakabasa nakakabasa makakabasa
makapag- bayad makapagbayad nakapagbayadnakakapagbayad makakapagbayad
makapagpa- tubig makapagpatubig nakapagpatubig nakakapagpatubig makakapagpatubig
makapang- tanghali makapananghali nakapananghali nakakapananghali makakapananghali
maki- sama makisamanakisama nakikisama makikisama
mang- inịs
pulạ
mang-inịs
mamulạ
nang-inịs
namulạ
nang-iinịs &
namumulạ &
mang-iinịs &
mamumulạ &
mapạg- basa mapạgbasanapạgbasa napạgbabasa &mapạgbabasa &
mapạg--an aral mapạg-aralannapạg-aralan napạg-aaralan & mapạg-aaralan &

-an und i- erhalten zusätzlich Infix -in- in Präteritum und Präsens

AffixStammInfinitiv PräteritumPräsensFutur

-an akyạt
basa
akyatạn
basahan
inakyatạn
binasahan
inaakyatạn &
binabasahan &
aakyatạn &
babasahan &
i- ayos
alịs
basa
gisạ
iayos
ialịs
ibasa
igisạ
iniayos
inialịs
ibinasa
iginisạ
iniaayos &
iniaalịs &
ibinabasa &
iginigisạ &
iaayos &
iaalịs &
ibabasa &
igigisạ &
ika- galit ikagalitikinagalit ikinagagalit &
ikinakagalit
ikagagalit &
ikakagalit
ipa- dalạ ipadalaipinadalạ ipinapadalạ ipapadalạ
ipag- bawal ipagbawalipinagbawal ipinagbabawal & ipagbabawal &
ipagkang- galit ipagkanggalitipinagkanggalit ipinagkakanggalit ipagkakanggalit
ipang- bigạy ipamigạyipinamigạy ipinamimigạy &
ipinapamigạy
ipamimigạy &
ipapamigạy
isa- bote isaboteisinabote isinasabote isasabote
ka--an bakạs kabakasạn kinabakasạn kinababakasạn &
kinakabakasạn
kababakasạn &
kakabakasạn
pa--an usok pausukanpinausukan pinapausukanpapausukan
pag--an kusa pagkusaan pinagkusaanpinagkukusaan & pagkukusaan &
pang--an hinapanghinaan pinanghinaanpinapanghinaan papanghinaan

Suffix -in wird ersetzt durch Infix -in- in Präteritum und Präsens

AffixStammInfinitiv PräteritumPräsensFutur

-in awit
alịs
sulat
dalạ
luto
awitin
alisịn
sulatin
dalhịn
lutuin
inawit
inalịs
sinulat
dinalạ
niluto
inaawit &
inaalịs &
sinusulat &
dinadalạ &
niluluto &
aawitin &
aalisịn &
susulatin &
dadalhịn &
lulutuin &
pa--in basa pabasahin pinabasapinababasa & pababasahin &
pag--in hain paghainin pinaghainpinaghahain & paghahainin &
pang--in sagọt panagutịn pinanagọtpinananagọt pananagutịn

Infix -um- entfällt im Futur

AffixStammInfinitiv PräteritumPräsensFutur

-um- awit
alịs
tawa
puntạ
umawit
umalịs
tumawa
pumuntạ
umawit
umalịs
tumawa
pumuntạ
umaawit &
umaalịs &
tumatawa &
pumupuntạ &
aawit &
aalịs &
tatawa &
pupuntạ &

Die filipinische Sprache von Armin Möller   http://www.germanlipa.de/filipino/sy_V_05.htm
22. November 2009 / 07. Oktober 2013

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