(1) Die Definition von Adjektiven (pang-uri, Schlüssel {J}) ist wie die der anderen Wortarten problematisch in der filipinischen Sprache. Trotzdem gibt es eine Anzahl Eigenschaften, mit denen Gruppen von Adjektiven beschrieben werden können, so dass der Begriff Adjektiv gut verwendbar ist.
Semantisch können Adjektive von anderen filipinischen Wortarten dadurch abgegrenzt werden, dass sie eine Komparation besitzen (von wenigen semantisch bedingten Ausnahmen abgesehen). In der filipinischen Sprache ist die Komparation der Adjektive ein rein semantische Funktion, die syntaktisch und morphologisch mit sehr unterschiedlichen Formen realisiert wird. Eine Art Paradigma besteht nicht.
Eine große Gruppe von Adjektiven wird mit Präfix ma- gebildet. Diese ma- Adjektive besitzen eine Pluralform mit unbetonter Silbendoppelung. Diese Bildungen können als Paradigma - wenn auch bescheidenen Umfanges - betrachtet werden und machen diese Adjektive deutlich unterscheidbar von ma- Verbformen {15-3.2 (2)}.
(2) In unserem Strukturmodell sind Adjektivphrasen die Inhaltsphrasen, die ein Adjektiv als Kernwort besitzen {1-6.2 (1)}. Sie gehören damit zu den morphologischen Phrasen der filipinischen Sprache. Häufig besteht die Adjektivphrase nur aus dem Adjektiv.
Adjektive können attributiv Nominalphrasen zugeordnet werden. Dies geschieht stets mit Hilfe einer Ligatur (Subjunkte), wobei das Adjektiv dem Substantiv nachgestellt oder vorangestellt werden kann. An dieser Stelle können Adjektive von attributiv verwendeten Substantiven syntaktisch unterschieden werden, da letztere in der Regel als nachgestellte Objunkte ohne Ligatur angeschlossen werden {6-8.1}. Wird ein Nomen als Subjunkt an ein Substantiv angeschlossen, so wird es stets nachgestellt {6-7.4}. Attributive Adjektive und attributiv gebrauchte Verben (Partizipien) besitzen die gleiche Syntax, können aber wegen der unterschiedlichen Morphologie gut voneinander getrennt werden.
(3) Eine prinzipielle Schwierigkeit besteht bei der Abgrenzung der Adjektive zu Substantiven. Semantisch beschreiben Adjektive Eigenschaften. Wenn Personen oder Dinge mit einer solchen Eigenschaft semantisch identifiziert werden, kann das Adjektiv zum Substantiv werden (im Deutschen 'reich' und 'der Reiche'). In flexionsarmen europäischen Sprachen können beide morphologisch gleich werden (im Englischen 'rich' und 'the rich'). Im nahezu flexionslosen Filipino gibt es Adjektive, die Substantiven morphologisch völlig gleich sind {9-2.1}. Andere unaffigierte Adjektive unterscheiden sich von einem Substantiv nur in der Betonung. Bei Affigierung werden nahezu alle Adjektivaffixe auch zu Substantivaffixen (nicht umgekehrt). Beispiele sind pang- für Adjektiv und Substantiv, jedoch taga- nur für Substantiv. Weiterhin können viele Adjektive substantivisch verwendet werden {9-2.6}.
Adjektive können attributiv Nominalphrasen zugeordnet werden. Diese Eigenschaft besitzen Adverbien nicht, so dass hier im Prinzip eine Trennung möglich ist {10A-104 Θ}. Im Gegensatz zu Adjektiven bilden Adverbien nur selten das Prädikat.
Kardinal-, Ordinal- und andere Numeralien gehören zu den Adjektiven.
(1) Die überwiegende Zahl der filipinischen Stammwörter sind Substantive. Jedoch gibt es auch einige Stammwörter, die Adjektive sind [1]. Eine weitere Gruppe von Adjektiven ist dem substantivischen Stammwort gleich [2] {9A-211} oder wird davon abgeleitet, indem die Betonung verändert wird ([3], bei [4] Ableitung vom Wortstamm). In diesen Fällen ist das Adjektiv stets endbetont, während beim Substantiv die vorletzte Silbe die Betonung trägt {15A-213}. Einige wenige Adjektive werden durch Stammdoppelung vom Wortstamm abgeleitet [5].
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(2) Eine besondere Gruppe sind einige auf -t endende Adjektive. Sie sind aus Zusammensetzungen mit at entstanden und wurden früher mit einem Apostroph geschrieben (Beispiel: Aus bawa at wurde bawa't und in heutiger Orthografie <bawat>). Diese Adjektive werden als vorangestellte Attribute von Substantiven verwendet und besitzen keine Ligatur, was verständlich ist, wenn man ihre Herkunft betrachtet [1 2]. Eine besondere Konstruktion ist bawat isạ [3]. Wir betrachten bawat auch hier als Attribut zum Numerale isạ, das die Rolle des Substantives übernimmt. Ist bawat ein Attribut im Subjekt, so kann das Bestimmungswort ang entfallen {2-4.1 (3)}.
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Besonderes Verhalten zeigt das spanische Lehnwort para, das wir als Adjektiv bzw. adverbial verwendetes Adjektiv betrachten {13A-5232 (3)}.
Die filipinische Sprache besitzt eine Anzahl von Affixen, mit denen Adjektive gebildet werden. Mit vielen dieser Affixe werden auch Substantive und Adverbien gebildet {15-3.1}.
| -an | sukdulan | ||
| -in | iyakin | ||
| di- | Gegenteil | di-masayạ | |
| ka- | In Fragen anstelle von ma-.. | Gaanọ ka kataạs? | |
| ka- | Vergleichend | kahambịng kasunọd katulad | |
| ka--an | katamtaman | ||
| kaka- | Besonders viel oder wenig | kakauntị | |
| ka- kay- | Ausruf | Kay-gandạ! Kabaịt! | |
| ma- | Besitz einer Eigenschaft | magandạ {9-2.2.1} | |
| ma-&- | Besitz einer Eigenschaft (Plural) | magagandạ {9-2.2.1} | |
| ma--an | madalian {9A-221} | ||
| ma--in | masunurin {9A-221} | ||
| mag- | magkabilạ | ||
| magka- magkaka- | Aufeinander bezogen | magkabagay magkahambịng {9A-222} | |
| maka- | Für etwas sein | makaluma {9-2.2.2} | |
| mala- | Halb; ähnlich | malasebo mala-Marcos | |
| mapạg- mapạg-ma- | Mit Stolz oder häufig etwas tun | mapạgbigạy mapạgmataạs | |
| mapang- | mapaminsala | ||
| may- | im Besitz von | may-bantạy may-lamạn may-sakịt {4-3 (5)} | |
| naka- | nakatanod {9-2.2.2} | ||
| naka-&- | nakahihiyạ {9-2.2.2} | ||
| naka- | Attributiver Gebrauch von Präteritum- oder Präsenspartizip von maka- Verben | nakatipịd {9-2.2.2} | |
| nakaka- | nakakahiyạ {9-2.2.2} | ||
| pa- | Richtung oder Weise anzeigend | pababạ Pa-Maynila paakyạt pasayạw {10A-104 Θ} | |
| pa--in | patabain {9A-221} | ||
| pala- | Gern oder oft etwas tun | palabihịs | |
| pampa- | pampalakị, {13-5.2.3 (2)} | ||
| pang- | Verwendet für etwas | pambahay pangkalahatạn {9A-223} | |
| sa--an | . | sapilitạn |
(1) Das Präfix ma- ist eines der häufigsten Präfixe der filipinischen Sprache und wird zur Bildung von Verben und Adjektiven verwendet {15-3.2}. Alle mit Präfix ma- gebildeten Adjektive besitzen eine Pluralform mit Silbendoppelung [1b 2b] (Schlüssel {J/P} {9A-2211}). Wir können hier von einem Flexionsparadigma sprechen. Im Gegensatz zur Silbendoppelung bei der Flexion der Verben ist die gedoppelte Stammsilbe bei Pluraladjektiven unbetont. Die Pluralform wird attributiv [1b] und seltener prädikativ verwendet [2b]. Sie ersetzt in der Regel andere Pluralanzeigen bei dem zum Attribut gehörigen Substantiv bzw. beim Subjekt {13-4.2 Θ}. Mit ma--in gebildete Adjektive besitzen ebenfalls eine Pluralform mit Silbendoppelung [3]. Bei der Superlativbildung mit napaka- entfällt das Präfix ma- [4] {9-3 (5)}, während es bei dem Superlativ mit pinaka- erhalten bleibt [5].
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(2) Adjektive mit ma- werden etwas häufiger gebildet als Adjektive ohne Affix und sind damit die größte Gruppe von Adjektiven. Einige Wortfamilien besitzen ein Adjektiv ohne Affix und zusätzlich ein Adjektiv mit Präfix ma- (Beispiele: itịm - maitịm, payapa - mapayapa).
Mit den Präfixen naka- und maka- werden Adjektive gebildet {9A-2221}. Hinzu kommen Adjektive mit Präfix naka- und betonter Doppelung der ersten Stammsilbe.
Die Abgrenzung zwischen echten Adjektiven mit naka- Präfixen und den als Partizip gebrauchten ähnlichen Präteritum- und Präsensformen der maka- Verben erscheint schwierig {8-3.4}. Wir betrachten ein Wort als echtes Adjektiv, wenn keine Zukunftsform maka-&- mit Silbendoppelung gebildet wird {9A-2222}.
Einige dieser Bildungen mit naka- können möglicherweise als besondere Partizipien betrachtet werden {7-6.4.5}.
Von Demonstrativpronomen können Adjektive abgeleitet werden und besitzen wie diese drei Personen [1 2] (Schlüssel {J/PD/1} bis {J/PD/3}). In der Regel werden sie attributiv [5 6] oder als Adverb verwendet [7]. Die Formen [3 4] sind keine Adjektive, sondern Verbformen {8A-113}. Diese können als attributive Partizipien verwendet werden.
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Die Adverbien kahit und man können mit Interrogativadjektiven verbunden werden {6-4.4.1}. Dadurch entstehen Indefinitadjektive (Schlüssel {JF}) [1-4]. Auch attributiv verwendete Interrogativpronomen können zu Indefinitadjektiven gewandelt werden [5-7].
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Durch Stammdoppelung können Adjektive gebildet werden (Beispiel: sunụd-sunọd). Wird der Wortstamm bereits als Adjektiv verwendet, hat das Adjektiv mit Stammdoppelung häufig eine verstärkende Bedeutung (Beispiel: pantạy - pantạy-pantạy).
Zwei Substantive oder Adjektive können zu einem Adjektiv zusammengesetzt werden. Bezüglich der Verwendung einer Ligatur gelten die gleichen Regeln wie bei zusammengesetzten Substantiven {6-2.2}. Beispiel: kapụs-palad {J.N}.
Die ANG-Formen der Demonstrativprononomen können wie Adjektive attributiv verwendet werden {6-7.3}.
Adjektive mit Affixen und ohne Affixe können als Substantive verwendet werden. Sie beschreiben dann einen Gattungsbegriff; das Adjektiv gibt eine gemeinsame Eigenschaft der Gattung an. Da in der filipinischen Sprache ein substantivisch verwendetes Adjektiv morphologisch keine besondere Form besitzt und auch syntaktisch nur geringe Unterschiede zwischen Substantiv und Adjektiv bestehen, ist eine Trennung nur schwer möglich {9-1 (3)}. Wir sprechen dann von substantivischer Verwendung, wenn eine solche Konstruktion in der Regel mit Adjektiven nicht möglich ist. Beispiele sind die Verwendung des Pluralartikels mga [1 2] und die Verwendung des Adjektivs in Existenzphrasen [2 3]. Keine Substantive werden Attribute in Nominalphrasen, deren Kernwort entfallen ist {6-6.1 [8]}.
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Zur Komparation (kaantasạn)
der Adjektive werden verschiedene syntaktische und morphologische Werkzeuge verwendet.
Daher sollte man die Komparationsformen als semantische Funktionen betrachten, die keine
einheitliche Grammatik und kein Paradigma besitzen. Aus diesem Grund können zur
Komparation auch Konstruktionen ohne Adjektive gezählt werden [15 16 23 26-32]. In
den Sätzen [22b 26 28
30b 31] wird der Betroffene durch ein attributives Objunkt dargestellt, die Sätze sind
subjektlos {13A-2323}. Wir folgen im
Wesentlichen der Einteilung von {
Aganan 1999
p. 44 ff.}.
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Die Tabelle zeigt, dass die Steigerungsformen in der Regel mit Präfixen oder Adverbien gebildet werden. Das spanische Lehnwortadverb mas [11] hat bei der Bildung des Komparativs weitgehend die indigenen Adverbien lalo, higịt und labis verdrängt [12-14], aber deren Syntax im Prinzip beibehalten. Der einzige Unterschied ist, dass mas als einsilbiges Wort {D/L0} keine Ligatur erhält {5-2.2 (2)}.
Adjektive können durch Objunkte, Adjunkte, Verben oder Adverbien ergänzt werden. Welche dieser Konstruktionen gewählt wird, ist lexikalisch-semantisch bedingt. Bildet die Adjektivphrase das Prädikat, so kann sie gespalten werden {9-4.2 [1-3]}. Dies erfolgt in Analogie zur Spaltung der Verbphrase als Prädikat {13-2.1.3}.
(1) Einige Adjektive werden durch Objunkte ergänzt; die Adjektivphrase beinhaltet eine Objunktphrase [1-4] {9A-411}. Häufig drücken diese Adjektive etwas Vergleichendes aus [1 2]. In der Regel ist das Objunkt semantisch erforderlich, um dem Adjektiv einen Sinn zu geben [1 2 4]; dann kennzeichnen wir das Adjektiv mit dem Schlüssel {JC}. Mit kay- und ka- werden Formen gebildet, die einen Ausruf oder einen Vergleich bezeichnen. Der entsprechende Gegenstand wird mit [nʌŋ] angeschlossen. Wir betrachten diese Ausdrücke als Adjektive, die durch ein Objunkt ergänzt werden [5 6].
Ein Adjektiv mit Objunkt kann attributiv in einer Nominal- oder Adjektivphrase verwendet werden. Wegen des nachfolgenden Objunktes werden diese Adjektive nachgestellt [6].
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Einige Adjektive werden durch Adjunkte ergänzt; die Adjektivphrase beinhaltet eine Adjunktphrase. Beispiele sind [1 2], weitere unter {9A-421}. Wenn das Adjunkt semantisch erforderlich ist, um dem Adjektiv einen Sinn zu geben [1 2], dann kennzeichnen wir das Adjektiv mit dem Schlüssel {JA}. Bei der Bildung des Komparativs wird das Adjektiv durch eine Adjunktphrase mit der SA-Präposition kaysạ bzw. mit der Präposition kaysạ sa ergänzt [3]. Häufig sind Konstruktionen wie [4-8], die syntaktisch von einem Adjektiv mit Adjunktphrase gebildet werden, semantisch jedoch einer Nominalphrase gleichen.
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Einige Adjektive können mit Substantiven verbunden werden, ohne dass eine Ligatur verwendet wird [1]. Bei der Steigerung können Substantive mit Ligatur angeschlossen werden [2] (Subjunkt).
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Bestimmte Adjektive können mit Verben verbunden werden [1 2]. Die Verben in der Adjektivphrase stehen im Infinitiv und werden in der Regel mit einer Ligatur mit dem Adjektiv verbunden [1b 2a 2b].
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Adverbien werden verwendet, um den Komparativ der filipinischen Adjektive zu bilden (Beispiele mas, lalo ...) {9-3 (2)}. Konstruktionen wie {10-3.1.2 [4 5]} sind Adjektive, die ein adverbial verwendetes Adjektiv als Attribut besitzen; sie erhalten eine Ligatur (außer in Fällen von Unverträglichkeit).
Adjektive können Prädikat oder Subjekt eines Satzes bilden [1 2] {2-4.7}; diese Sätze sind verblos. Weiterhin können Adjektive attributiv Substantiven zugeordnet werden [3] {6-7.1} und auch adverbial gebraucht werden [4] {10-2.4}. Nominalphrasen können wie Adjektivphrasen aussehen, wenn ihnen das Substantiv als Kernwort fehlt und ein attributives Adjektiv deshalb das Kernwort der Phrase zu sein scheint {6-6.1}.
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In unserem Strukturmodell ist die Adjektivphrase eine Inhaltsphrase und kann wie folgt dargestellt werden.
| Adjektivphrase ist | Adjektivphrase enthält neben Adjektiv | ||
| [1] | Prädikat {2-4.7} | ||
| [2] | Subjekt {2-4.7} | ||
| [3] | Subjunkt (Attribut zu Substantiv) {6-7.1} | ||
| [4] | Adjektiv als Adverb {10-2.4} | ||
| [5] | Objunkt als Argument oder Attribut {9-4.1} | ||
| [6] | Adjunkt als Argument oder Attribut {9-4.2} | ||
| [7] | Nominalphrase als Attribut {9-4.3 [1]} | ||
| [8] | Subjunkt (Nominalphrase) als Attribut {9-4.3 [2]} | ||
| [9] | Subjunkt (Verbphrase) als Attribut {9-4.4} | ||
| [10] | Subjunkt (Adverb) als Attribut {9-4.5} | ||
| [11] | Alleinwort (Adverb) als Attribut {9-4.5} | ||
Die filipinischen Kardinalzahlen (Schlüssel {JN/C}, pamilang na patakarạn) können in folgender Tabelle dargestellt werden.
| isạ = 1 | labịng-isạ = 11 | sandaạn = 100 | |
| dalawạ = 2 | labịndalawạ = 12 | dalawampụ = 20 | dalawạng daạn = 200 |
| tatlọ = 3 | labịntatlọ = 13 | tatlumpụ = 30 | tatlọng daạn = 300 |
| apat = 4 | labịng-apat = 14 | apatnapụ = 40 | apat na raạn = 400 |
| limạ = 5 | labịnlimạ = 15 | limampụ = 50 | limạng daạn = 500 |
| anim = 6 | labịng-anim = 16 | animnapụ = 60 | anim na raạn = 600 |
| pitọ = 7 | labịmpitọ = 17 | pitumpụ = 70 | pitọng daạn = 700 |
| walọ = 8 | labịng-walọ = 18 | walumpụ = 80 | walọng daạn = 800 |
| siyạm = 9 | labịnsiyạm = 19 | siyamnapụ = 90 | siyạm na raạn = 900 |
| sampụ = 10 | sanlibo = 1000 | ||
| tatlọng libo't dalawạng daan at limampụ't pitọ = 3257 | sang-angaw = 1 000 000 | ||
Die Zahlen sampụ bis siyamnapụ sind von einem Stamm pụ 'zehn' abgeleitet (|isa+ng+pu|, |siyam+na+pu|).
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Ordinalzahlen (Schlüssel {JN/O}, pamilang na panunuran) werden mit den Präfixen ika- oder pang- gebildet. ika- ist etwas formeller und wird stets in Aufzählungen verwendet. pang- wird vorwiegend für kleinere Zahlen gebraucht. Zu den Ordinalzahlen gehören die Interrogativadjektive ikailạn, pang-ilạn.
Es kommen unregelmäßige Bildungen und Lautänderungen vor. Für 'erster' wird das spanische Lehnwort una verwendet. pangalawạ und pangatlọ folgen nicht den Regeln der Lautänderung {14-2.5.2 (3)}.
Ordinalzahlen werden für Datum und Uhrzeit verwendet {9-6.6}. Zur Schreibung von Ordinalzahlen in Ziffern siehe
{9A-621}.
Bruchzahlen (Schlüssel {JN/F}, pamilang na pamahagi) werden durch die Vorsilbe ka- [1 2] oder sangka- ausgedrückt [3]. Statt dieser Formen können auch die ika- Formen der Ordnungszahlen für Bruchteile verwendet werden [5]. Für 'von Hundert (Prozent, %)' wird das Wort bahagdạn verwendet [6].
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Häufig werden spanische Kardinalzahlen verwendet, besonders bei Uhrzeitangaben und für Geldbeträge. Dabei wird die Orthografie dem Filipino angepasst.
| uno, una = 1 | ọnse = 11 | siyẹnto = 100 | |
| dos = 2 | dose = 12 | beinte, bẹnte = 20 | dos siyẹntos = 200 |
| tres = 3 | trese = 13 | treinta, trẹnta = 30 | tres siyẹntos = 300 |
| kuwạdro = 4 | katọrse = 14 | kuwarẹnta = 40 | kuwạdro siyẹntos = 400 |
| sịnko = 5 | kịnse = 15 | sinkuwẹnta = 50 | sịnko siyẹntos = 500 |
| seis = 6 | disiseis = 16 | sesẹnta = 60 | seis siyẹntos = 600 |
| siyete = 7 | disisiyete = 17 | setẹnta = 70 | siyete siyẹntos = 700 |
| ọtso = 8 | disiọtso = 18 | otsẹnta = 80 | ọtso siyẹntos = 800 |
| nuwebe = 9 | disinuwebe = 19 | nobẹnta = 90 | nuwebe siyẹntos = 900 |
| diyẹs = 10 | mil = 1000 | ||
| tres kuwarẹnta = 3.40 PHP a las sịnko kuwarẹnta = 17.40 Uhr | milyọn = 1 000 000 | ||
In Zusammenhang mit Zahlen werden mit Präfixen [1-7], Silben- [8] oder Stammdoppelung [9] folgende Formen gebildet (jedoch nicht von allen Zahlen):
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Das gesprochene Datum wird mit Ordinalzahlen mit Präfix ika- gebildet [1]. Die Wörter für die Monate sind spanische Lehnwörter. Seltener werden für die Tagesangabe die spanischen Zahlen mit Präfix a- verwendet [2]. Häufig wird das Datum in englischer Sprache gebildet, besonders, wenn die Jahreszahl hinzugefügt wird. Zur Schreibung von Datum und Uhrzeit in Ziffern siehe {9A-621}.
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Bei der Uhrzeit werden zur Stundenangabe Ordnungszahlen mit ika- verwendet, ein (und dreizehn) Uhr ist unang oras, die anderen Stunden ohne Zusatz für Stunde. Für die Minuten werden Kardinalzahlen verwendet, sie werden mit at ... minuto der Stundenzahl nachgestellt. Für die halbe Stunde ist at kalahati gebräuchlich. In Filipino ist die 24-Stunden-Zählung noch nicht eingeführt. Stattdessen zählt man wie folgt:
| 00:00 - 00:59 Uhr | ??? | ... |
| 01:00 - 01:59 Uhr | nang madalịng araw (n.m.a.) nang umaga (n.u.) |
Unang oras nang madalịng araw (01:00 Uhr) |
| 02:00 - 11:59 Uhr | nang madalịng araw (n.m.a.) nang umaga |
Ikawalọ nang umaga (08:00 Uhr). Ikalabịng-isạ at kalahati nang umaga (11:30 Uhr) |
| 12:00 - 12:59 Uhr | nang tanghali (n.t.) | Ikalabịndalawạ nang tanghali (12:00 Uhr) |
| 13:00 - 17:59 Uhr | nang hapon (n.h.) | Unang oras at limampụng minuto
nang hapon (13:50 Uhr). Ikalimạ at labinlimạng minuto nang hapon (17:15 Uhr) |
| 18:00 - 23:59 Uhr | nang gabị (n.g.) | Ikasiyam at sampụng minuto nang gabị (21:10 Uhr) |
| 24:00 | nang hatinggabị (n.hg.) | Ikalabindalawa nang hatinggabị (24:00 Uhr) |
Die Zusätze wie nang umaga sind vermutlich dem 'a.m.' und 'p.m.' nachempfunden, werden jedoch wenig systematisch verwendet. In der Regel wird <ng> statt <nang> geschrieben, was vermutlich falsch ist, da es sich nicht um '6 des Abends', sondern um '6 wenn Abend ist' handelt (die Schreibweise <ng> beim Datum ist richtig).
Häufiger werden jedoch spanische Zeitangaben verwendet [3]. Das ist verständlich, da die Spanier die Uhrzeit in den Philippinen eingeführt haben, und die filipinischen Zeitangaben von den spanischen abgeleitet sind. Bei Bedarf werden die filipinischen Tageszeitangaben nachgefügt [4]. Ein der Uhrzeit vorangestelltes mga drückt aus, dass die Zeit nur ungefähr gemeint ist [5]. Dem Präfix ika- kann bei Datum- und Uhrzeitangaben das Präfix pang- vorangestellt werden [6].
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Unter unbestimmten Numeralien (pamparami) versteht man eine Gruppe von Ausdrücken, die eine nicht zahlenmäßige Mengenaussage machen. Ähnlich wie im Deutschen, finden wir im Filipino eine Anzahl grammatischer Möglichkeit, dies auszudrücken [1-4]. Unbestimmte Numeralien können auch adverbial gebraucht werden [5].
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| Die filipinische Sprache von Armin Möller http://www.germanlipa.de/filipino/sy_J.htm 17. April 2010 |